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#1 Fri Jan 16, 2009 11:36 pm
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Registriert: Jan 2009
Beiträge: 9
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Wieviel kostet eine ADHS-Untersuchung bei einem Erwachsenen bzw. bei einem Kind. Welche Therapien sind im Anschluss daran notwendig? Wieviel kosten diese Therapien? Wer übernimmt die Kosten?
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#2 Sun Jan 18, 2009 10:02 am
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Registriert: Dec 2008
Beiträge: 47
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Hallo, ich bin jetzt kein Experte,aber ich kann ihnen meine Vorgehensweise berichten. Mein Sohn ist 11 Jahre alt und hatte schon seit dem Kindergarten Probleme.Damals ging ich ins AKS und ließ ihn von einem Kinderpsychologen anschauen,der daraufhin eine Musiktherapie verordnete.Zu dieser Zeit war ADHS kein Thema. Die Therapie hat nicht viel gebracht und war aus heutiger Sicht auch nicht das richtige.Nachdem sich in der Schule die Konflikte so massiv zuspitzten,schaltete ich eine Schulpsychologin ein.Die klärte ihn ab und meinte ADHS hat er nicht aber eine Legasthenie.Sie empfehlte mir eine eine Abklärung in der Kinder und Jugendpsychiatrie.Was ich auch gemacht habe. Die bisherigen Kosten hat die Krankenkasse übernommen.In der zwischenzeit habe ich meinen Sohn bei einem Ergotherapeut testen lassen bezüglich der Sensomotorischen Entwicklung,was ich sehr empfehlen kann. Die Kosten für die Abklärung wie auch die laufenden Kosten der wöchentlichen Ergotherapie übernimmt zu zwei Dritteln die Krankenkasse.In der Kinder und Jugendpsychiatrie machen wir jetzt eine ambulante Familientherapie die wird mit dem Land abgerechnet und auch die darauffolgende stationäre Behandlung. Mein Sohn bekommt jetzt das Medikament Strattera was wiederum bei einem Kinderpsychiater mit Schwerpunkt ADHS begleitet wird, die Kosten übernimmt die Krankenkasse .
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#3 Sun Jan 18, 2009 1:30 pm
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Registriert: Jan 2009
Beiträge: 9
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Hallo Nelly. Danke für deine Antwort. Es ist beruhigend so etwas zu hören. Es soll ja schließlich nicht daran scheitern, dass man sich eine Therapie nicht leisten kann. Wieviel gibst du also im Endeffekt für die ADHS-Behandlungen für deinen Sohn aus? Ich habe mal gelesen, dass ein ADHS-Kind etwa 10x soviel "kostet" wie ein Kind ohne ADHS. Das allerdings kann ich mir nicht vorstellen. Versteh mich bitte nicht falsch. Mir geht es hier nicht ausschließlich ums Geld. Aber man hat ja schon so genug Sorgen. Da wäre es gut, wenn man sich wenigstens ums Finanzielle keine Gedanken machen muss.
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#4 Sun Jan 18, 2009 5:01 pm
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Registriert: Dec 2008
Beiträge: 47
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Hallo, ich weiß genau was du meinst. Ich bin Alleinerziehende Mutter von drei Kindern und zurzeit noch im Karenz. Also, bei der Familientherapie habe ich einen Selbstbehalt von ca. 25 Euro im Monat. Die Abklärung bei dem Ergotherapeut hat ca. 350 Euro gekostet, davon muss ich ca. 150 Euro sélbstbezahlen,der Rest übernimmt die Krankenkassa. Die laufende Ergotherapie kostet 57 Euro pro Stunde,da sollte die Krankenkasse auch zwei Drittel übernehmen ist noch nicht ganz geklärt. Der Kinderpsychiater hat mir nahe gelegt die erhöhte Kinderbeihilfe zu beantragen. Das habe ich gemacht, habe aber noch keinen Bescheid bekommen. Mein Sohn ist seit der Geburt Herzkrank und hatte als es ihm noch nicht so gut ging die erhöhte Beihilfe bewilligt bekommen.Nach der zweiten Operation wurde dies wieder aufgehoben. Jetzt ist ADHS diagnostiziert worden und ich mußte zu einem Sachverständigen, er meinte das es nicht leicht wird aber er wird versuchen ein Gutachten zu erstellen,da ja die weiteren Ergotherapien sehr teuer sind.In Vorarlberg haben die Ergotherapeuten keinen Vertrag mit der GKK.Ich hoffe das es klappt.Wenn die Kassen die Kosten nicht übernimmt wird es sehr teuer.Vor allem die Ergotherapie, die meiner Meinung nach echt super ist.
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#5 Wed Oct 28, 2009 9:46 pm
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Mitglied
Registriert: Oct 2009
Beiträge: 6
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hallo!
Frage: wie ist das bei Erwachsenen mit ADHS und den Therapiekosten? LG! |
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#6 Thu Nov 12, 2009 8:41 pm
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Mitglied
Registriert: Jan 2007
Beiträge: 10
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Hallo Katharina,
bei mir war am Anfang der jeweilige Arzt auch Therapeut. Beide Ärzte hatten keine Kassen, also das übliche Theater mit vorfinanzieren, einreichen und warten.... Coaching war komplett selbst zu finanzieren. Ich weiss nicht, ob das in allen Bundesländern so ist, vermute es aber stark. Wenn du viel Glück hast, findest du vielleicht einen Therapeuten mit Kassenvertrag, der sich auch mit ADHS auskennt, das wäre dann der Dreifachjackpot. Das einzige was die Kasse brav gezahlt hat, waren die Medikamente. Das ist auch schon was, wenn man bedenkt, wie es den deutschen Leidensgenossen geht. lg lola |
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