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#1 Sat Dec 20, 2008 5:53 pm
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Hallo, Testphase Ritalin ist gelaufen. Mein Sohn hat es überhaupt nicht vertragen. Seine Unruhe hat sich um das doppelte gesteigert. Es wird jetzt Strattera empfohlen. Wer hat Erfahrungen damit. Man liest ja viele Horrorgeschichten darüber.
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#2 Fri Jan 02, 2009 7:47 pm
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Mein Großer (11) bekommt seit über einem Jahr Strattera (36mg), es ist zwar nicht das Medikament der ersten Wahl, weil er hyperaktiv-impulsiv ist, aber beim Umstieg von Ritalin auf Concerta (wegen Umstieg auf AHS) hat er eine Tic-Störung im Gesicht bekommen, da mussten wir zügig wechseln. Die richtige Dosierung war recht schwer zu finden, das dauert und man muss das Kind gut im Auge behalten, wie es reagiert. Es geht ihm ganz gut, und alles kann man mit Medikas sowieso nicht abfangen. LG Iris
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#3 Wed Jan 07, 2009 10:34 am
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Vielen Dank für die Antwort, hat ihr Sohn auch so Probleme sich zu organisieren in der Schule sowie bei den Hausaufgaben?Ist das durch die Medikamente besser geworden ? Wie war die Anfangsphase bei der Einstellung von Strattera, worauf muss man besonders achten? Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
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#4 Wed Jan 07, 2009 12:47 pm
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Musste kurz schmunzeln (Humor ist immer wichtig), er kann sich noch immer schlecht organisieren, Hausaufgabe ist oft schwierig, aber alles kein Vergleich zu früher. Es ging mit Ritalin/Concerta und jetzt mit Strattera viel besser, wir haben "fast" ein normales Familienleben (habe 2 ADHS Buben und 1 Tochter ohne). Unser Kinderarzt ist alles sehr vorsichtig und langsam angegangen, hat eine Woche lang 10mg verordnet, dann 18mg, 25mg schon länger, 40mg (war zuviel, das Kind wurde völlig teilnahmslos, nach ca. 14 Tagen bemerkt), 25mg (war zu wenig, Beschwerden aus der Schule,...), jetzt bekommt er 2x18mg und das passt. Die letzte Überprüfung am Computer (Impulsivität) beim Kinderarzt und Psychologen zeigte super Ergebnisse, Einstellung perfekt. Natürlich muss er 1x im Jahr zur Blutabnahme.
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#5 Thu Jan 08, 2009 11:17 am
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Danke, warum ich das organisieren erwähnte, laut Ergotherapeut sollte gerade dort ein Erfolg erzielt werden. Es ist einfach sehr nervenaufreibend und auch finanziell teuer.Er hat diesen Winter bereits die dritte Winterjacke, die zweite Füllfeder,das 5. Geodreieck, die zweiten Hauspatschen usw......Mein Sohn leidet an einem schweren Herzfehler,was wird in der Blutabnahme gesehen und wie sieht es mit dem Blutdruck aus? Mein Sohn kommt in etwa drei Monaten stationär in eine Kinder und Jugendpsychiatrie wurde mir nahegelegt da es in der Schule massiv zu Problemen gekommen ist, haben sie mit ihren Bub ähnliche Erfahrungen gemacht? Zurzeit macht er eine Ergotherapie, da kann ich noch nicht viel sagen.Mit fünf Jahren verordnete man ihm eine Musiktherapie, die nach zwei Jahren meiner Meinung nach gar nichts gebracht hat.In Österreich ist man was ADHS anbelangt noch ziemlich am Anfang,vor allem was Therapien betrifft. Die Therapien sprich Ergo usw. muss man alles selbst bezahlen.
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#6 Thu Jan 08, 2009 5:20 pm
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Man muss das mit dem Organisieren immer relativ sehen, ich habe die Möglichkeit zuhause bei den Kindern zu sein, da bin ich wie verrückt hinter allen Sachen her. Aber sicher, ich habe einen Riesenvorrat an Schulutensilien daheim, weil manchmal was fehlt, wie gesagt, es ist viel besser geworden. Unsere Hilfe werden unsere Kinder noch lange brauchen. Die ersten 3 Volkschuljahre musste ich sicher 3-4x die Woche der Aufgabe nachtelefonieren, bin mit dem Kopierer zum Fußballtraining gefahren, um Unterlagen für Tests zu beschaffen,... dem Schulbus nachgefahren, um Kleidungsstücke wiederzubekommen, alles sehr schwierig. Jetzt klappt die Aufgabe (wissen, was Aufgabe ist) sehr gut, er verliert schon hin und wieder was, aber das ist verschmerzbar (Geodreiecke, Radiergummis!,..., keine Kleidungsstücke mehr). In der Schule gibt es immer wieder Probleme, aber längst nicht so massiv wie in den ersten 3 VS-Jahren (hat vorallem durch dauerndes Reden den Unterricht gestört, seine Lehrerin meinte, er hätte starke autistische Züge) bis er stationär auf der Psychosomatik der Kinderklinik des LKH Graz von Hrn. Dr. Kaschnitz auf Ritalin eingestellt wurde. Blutdruck muss auch angeschaut werden. Blutabnahme, ob Leberwerte und Nieren in Ordnung sind (mehr weiss ich jetzt leider auch nicht) . Wir sind öfters beim Kinderarzt (Dr. Hansemann in Bruck/Mur, ich weiss ja nicht wo Sie wohnen), der hat sich zur Aufgabe gemacht, ADHS-Kindern zu helfen und es kommen sehr viele in die Ordination. Ich glaube, ein Kinderarzt mit Verständnis ist so wichtig, meine Kinder sind toll aufgehoben und wenn es sein muss, kann der Arzt sehr ernst werden. Wir haben alles Mögliche probiert (Bachblüten, Akupunktur, Motivationstraining, Gruppentherapie, voltigieren wurde nicht genehmigt), jetzt ist er bei einem Psychologen in Betreuung, den er gerne mag, die anfängliche Ablehnung von Seiten des Kindes (nicht reden) hat sich gelegt und der Pychologe hat sich als Glücksgriff erwiesen, mal sehen, wie die Therapie (zum Glück übernimmt die BH einen Großteil der Kosten) hilft, sie soll vorallem das Selbstbewusstsein stärken. Beim Kleinen wird alles genehmigt und beim Großen soviel abgelehnt, weil es ihm gut geht. Alle sehen immer nur, wie gut es dem Buben geht aber nicht wie viel wir dafür tun. Ich glaube, so geht es allen. Ich wünsche mir auch ein Verstehen, Akzeptanz in der Schule und auch in der Familie. Mein Mann und ich gehen 1x im Monat (morgen, ich freue mich schon) zu einem ADHS-Elterntreffen, das hilft mir und baut auf, da schöpfe ich neue Kraft, man kann erzählen und bekommt Rückhalt.
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#7 Fri Jan 09, 2009 10:57 am
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Wir leben in Vorarlberg, ich kenne nicht viele Ärzte die mit ADHS Erfahrung haben. Jetzt sind wir in Bregenz bei einem Kinderpsychiater der angeblich eine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet hat.Wie sie schon sagten neue Kraft schöpfen, eine Selbsthilfegruppe das gibt es in Vorarlberg nicht , zumindest habe ich noch keine gefunden. Heute habe ich von der Kinderpsychatrie ambulante Hilfe zugesichert bekommen,als Überbrückung bis zur stationären Aufnahme.Mit meinen Kräften bin ich ziemlich am Ende.Meine 14 jährige Tochter leidet massiv und ich habe noch einen einjährigen Sohn in zweiter Beziehung. Die gesamte Familiensituation ist sehr angespannt.Ein entspanntes Abendessen oder einen gemeinsamen Ausflug mit der ganzen Familie kenne ich gar nicht mehr.Heute beginnt die Strattera Therapie der Arzt beginnt mit 10mg,ich hoffe das es wirklich etwas hilft zumindest zusätzlich unterstützt.Ich möchte mich für ihre Beantwortung sehr bedanken,was ich so entnommen habe sind sie ja auch sehr gefordert und es tut mir wirklich gut der Austausch wenn auch nur übers Internet.Ich wünsche ihnen alles gute
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#8 Fri Jan 09, 2009 1:10 pm
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Bei "adapt" gibt es keine info zu Ärzten/Psychologen/Therapien in Ihrer Nähe? Halten Sie durch, mit Strattera dauert es ein bisschen, Sie schaffen das. Ich lese auch viel über ADHS, da gefallen mir die Bücher von Cordula Neuhaus sehr gut, da muss ich oft lachen, weil sie manchmal meine Kinder beschreibt. Meine Tochter leidet auch sehr unter ihren Brüdern, das ist mir erst spät aufgefallen. Ich freue mich, wenn Sie mir schreiben, habe auch eine private e-mail Adresse (geteiltes Leid ist halbes Leid). Sonst alles erdenklich Gute!
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#9 Sat Jan 10, 2009 12:29 am
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Hallo nelly!
Da Du uns nicht gemailt hast, haben wir Dir keine Info schicken können! Folgendes bezieht sich auf Eltern-Treffen in Voralberg - hoffentlich wohnst Du nicht zu weit weg. Sonst kannst Du sicher mit den 2 Damen telefonisch austauschen. Alle Gute! Anne Tischlinger, Verein ADAPT * Evelyn Klien: Tel.: 0664 / 2119377 * Elke Ganahl: Tel.: 05556 / 77281 * E-Mail: evi.klien@vol.at oder ad-h-s@iplace.at * Treffen: jeden 2. Montag des Monats um 19:00 Uhr bei den aks-Kinderdiensten in der Lünerseefabrik, Hauptstr. 4 in Bürs. |
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#10 Tue Jan 13, 2009 7:16 pm
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Hallo hatte leider keine Zeit ,viele Termine und am Abend flog ich nur noch ins Bett.Mein Sohn nimmt jetzt seit ein paar Tagen Strattera. Nebenwirkungen hat er bis jetzt keine, ich gebe es ihm am Abend.Er bekommt jetzt 10 mg und am 19. Jänner haben wir den nächsten Termin beim Arzt. Wie sie schon sagten es dauert einfach seine Zeit. Diesen Donnerstag habe ich jetzt den ambulanten Termin bekommen. Wir beginnen mit einer Familientherapie.Bin schon richtig gespannt, vor allem hoffe ich das es für uns alle eine Unterstützung ist.Leider ist das Treffen in Bürs für mich nicht möglich, da ich kein Auto habe und im Unterland wohne. Ich möchte mich aber für die Anregung bedanken.Ich werde mir die Bücher besorgen. Wie komme ich zu ihrer privaten e-mail?Würde mich auch freuen wenn ich mich einfach etwas austauschen könnte.Melde mich bald wieder...
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#11 Mon Jan 19, 2009 8:39 am
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Anne Tischlinger gibt Ihnen meine mail-Adresse weiter, wenn Sie ihr schreiben. Mein Sohn bekommt sein Strattera morgens. Wann war Ihr Sohn so unruhig, während des Wirkungszeitraums vom Ritalin oder danach (danach könnte des der sogenannte "rebound"-Effekt sein: beim Nachlassen der Wirkung der Medikas kommt es zu einem verstärkten Wiederauftreten der Symptome= so ungefähr). Hoffentlich haut alles gut hin bei Ihnen!
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#12 Mon Jan 19, 2009 10:07 am
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Hallo , bei meinem Sohn war es während des Wirkungszeitraums, also ca. 20 min nach Einnahme. Die Unruhe war doppelt so stark. Nach ca. 4 Tagen begann er zu brechen, nur ist das jetzt schwer auf das Ritalin zurück zuführen, da er sonst auch oft bricht. Das Strattera habe ich ihm auf anraten des Arztes am Abend gegeben,er meinte mein Sohn würde die anfänglichen Nebenwirkungen verschlafen. Er war am Nachmittag dann so müde das ich kaum die Hausaufgabe mit ihm machen konnte. So habe ich es auch umgestellt auf Morgens.Es funktioniert recht gut, Wirkung bemerke ich noch keine, er nimmt noch immer 10 mg, heute muss ich wieder zum Arzt, ermöchte es ganz langsam rauf dosieren.Wie schwer ist ihr Sohn? Die erste Familientherapiesitzung haben wir schon hinter uns und es war echt gut wenn auch anstrengend ( zwei Stunden). So wie es aussieht verträgt er das Strattera.Es sind keine Nebenwirkungen mehr aufgetreten.
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#13 Mon Jan 19, 2009 12:39 pm
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Schön, dass es gut geht. Die Dosierung hat normal nichts mit dem Gewicht zu tun (das war einmal), mein Kind steht bei 55kg bei 160cm, ist also für 11,5 Jahre ziemlich groß und schwer. Strattera dauert wirklich länger, vorallem bis man annähernd die richtige Dosis hat, hängt damit zusammen, das Strattera sich im Gewebe ablagert. Alles kann man nicht abfangen, aber mein Kind braucht Strattera, sonst könnte er nicht einmal eine Therapie machen, er ist dadurch viel besser zu führen und man kann mit ihm reden. Ich musste übrigens letzte Woche einen neuen Zirkel kaufen. Was sagt die Schule? Merken die schon was?
Das Brechen kann schon vom Ritzi kommen, komisch mein kleiner Sohn bricht auch von Haus aus viel. Familientherapie ist sicher anstrengend, wie läuft das ab, müssen da alle mit? |
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#14 Mon Jan 19, 2009 5:57 pm
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Hallo , mein Sohn ist mit 11,5 Jahren sehr zart er hat 30 Kilo und ist 1,38 groß.Ich war heute beim Kinderpsychiater, die Dosis wird ab Morgen verdoppelt.Wie gesagt von der Wirkung selber merke ich noch nichts und mit der Schule werde ich erst wieder einen Termin machen. Mein Sohn geht wöchentlich zur Beratungslehrerin und wir hatten kurz vor den Weihnachten einen Termin. Bei der Familientherapie sind wir zu dritt, Mein Sohn , meine 14 jährige Tochter und ich. Es wird die ganzeAlltagsproblematik bearbeitet. Er bezeichnet es so , das jeder von uns eine Rolle hat. Vor allem die Geschwisterrolle ist sehr massiv angeschlagen. Es wurde in den ersten zwei Stunden eine komplette Bestandsaufnahme gemacht. Er fragte die Kinder über den Tagesablauf ab und wie es zu den massiven Auseinandersetzungen kommt.Das nächste Mal wird der Entwicklungsstand erarbeitet wo meine Kinder stehen und er meinte das man jetzt ambulant schon einiges tun kann. Es war danach wirklich entspannt. Mein Sohn konnte sich zwar die zwei Stunden nicht voll konzentrieren,mir war es aber das erste Mal egal ob er seine Schuhe auszog und sie mit Spucke putzte, viele doofe Fragen stellte und unruhig hin und her rutschte,ich war ganz gelassen.Wo anders wäre ich wieder total fertig gewesen.Ein Ziel der Therapie ist auch die Vorbereitung für die stationäre Aufnahme in das Heilpädagogische Institut Carina.
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#15 Tue Jan 20, 2009 9:07 am
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Diese Therapie-Sitzungen sind sicher voll anstrengend. Wie lange ist der Aufenthalt im Heilpäd. Institut vorgesehen? Es gibt keine doofen Fragen, mein Großer kann eine Frage unzählige Male voll ernst stellen, obwohl man sicher ist, er kennt die Antwort sowieso. Mein Kleiner (fast 5)sagt:"Meine Maschine ist außer Kontrolle", und gibt dann mehrere Stunden Vollgas, dh. er läuft permanent von der Küchenwand zum Wohnzimmersofa (Beine in die Luft, Kopf ins Sofa), zwischendurch kämpft er gegen unsichtbare Feinde, rollt am Boden. Er ist nicht zu bremsen. Am Ende ist er völlig verschwitzt aber nicht sonderlich müde. Unsere Kinder sind eben anders, schimpfen hilft nichts, ich versuche völlig ruhig (gelingt halt relativ selten, erfordert manchmal eine Riesenüberwindung, weil man ja losbrüllen möchte) einfach da zu sein, kurz anhalten, über den Rücken zu streicheln, Hand auf die Schulter legen, sozusagen Kontakt herzustellen. Mir kommt auch vor, sie schaffen es nicht aus ihren Erfahrungen zu lernen (zB rausrufen in der Schule zieht "Zusatzaufgabe" nach sich, Straße überqueren ohne Hand geben ist gefährlich,...). Mir kommt auch vor, unsere Kinder müssen viel mehr lernen in jeder Hinsicht. Mein Großer hat endlich wieder einen Freund gefunden, der sogar in der Nähe wohnt und offensichtlich sehr gute Nerven hat, wie sind wir froh, weil das ist auch so eine Leidensgeschichte. LG
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#16 Tue Jan 20, 2009 4:09 pm
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Das stimmt, mit den Freundschaften. Mein Sohn wurde die ganze Volkschulzeit nie zu einem Geburtstag eingeladen oder es kam auch nie ein Schulfreund zu ihm nach Hause. In der vierten Klasse war es so arg das ich ihn abholen musste,da sie ihn verbrügelten. Die Lehrerin hat das total verschwiegen ,das es in der Schule zu solchen Ausbrüchen kam. Sie hat es nur meinem Sohn zugeschrieben. Mit der Schulpsychologin und der Beratungslehrerin kam es heraus, wie sich der ganze Teufelskreis zugespitzt hatte. Natürlich war es so das mein Sohn durch sein Verhalten zum Außenseiter wurde,aber man hätte auch von Seiten der Schule viel früher eingreifen müssen.Für die Schule war es sehr einfach, alles bei mir abzuladen und doch wären sie für einiges zuständig gewesen. Es war so schlimm, dass mein Sohn aus dem Fenster springen wollte.Ich habe ihn gerade noch vom Fenstersims zurückgezogen.Danach habe ich mich um eine andere Schule in einem anderen Ort bemüht. Wo sich zwar die Probleme nicht gelöst haben, aber doch Verständnis da ist und mein Sohn sich auch richtig wohl fühlt.Er hat seit diesem Schuljahr eine Freundin mit der er sich trifft und er durfte auch schon dort schlafen, mit den gleichaltrigen Jungs ist es nach wie vor schwierig. Der Aufenthalt in der Carina wird mindestens 2 Monate dauern, von MO-FR, danach wird sich zeigen was für Förderungen er braucht. In den ersten zwei Monaten wird eine ganzheitliche Abklärung erfolgen.Mir ist es auch wichtig das er mal von dem Leistungsdruck in der Schule rauskommt und das sich auch zu Hause die Situation entspannt damit wir mit neuer Kraft weitermachen können.Mein Sohn ist damit einverstanden und möcht es selbst auch. Er merkt ja das er in der Schule und zu Hause oft nicht so kann wie man von ihm verlangt. Die Ruhe und Gelassenheit kenne ich nicht mehr. Von seiner Schwester wird er nur noch als Psycho betitelt, sie ist total überfordert mit der Situation. Sie bringt auch niemand mit nach Hause, sie sagt da muss ich mich ja schämen so einen Bruder zu haben.Ja und ich bin mittlerweile auch mit der Situation überfordert, weil ich sehe wie sehr meine Kinder unter dieser Situation leiden und ich ihnen nicht mehr richtig helfen kann.Ich habe noch einen 14 monatigen Sohn der auch seine Aufmerksamkeit braucht.Durch die Hausaufgaben , Strafarbeiten und endlosen Lernstunden bei den Tests kommt er echt zu kurz. Ich muss bei den Schulaufgaben immer neben meinem Sohn sitzen sonst macht er nichts.Ich habe mich auch gefragt wie sie das schaffen mit zwei so lebendigen Rabauken. Meine Tochter ist total durchstrukturiert macht alles seit je her alleine und ist sehr ruhig. Sie unterstützt mich auch mit dem Kleinen.Ich finde es gewaltig was sie da leisten und auch ihre Einstellung, mir fehlt in der Situation die Ruhe und auch oft das Verständnis, ich kann es noch nicht so gut abstimmen, oft meine ich er macht es extra und wartet nur darauf das ich schimpfe. Ich weiß das Schimpfen nichts nützt, aber in der Situation passiert es mir einfach das ich los brülle.Darum bin ich jetzt wirklich froh mit der Familientherapie begonnen zu haben,auch wenn es anstrengend ist ,damit wir eine Basis finden.
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#17 Wed Jan 21, 2009 10:38 am
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Mein Sohn wurde im Schulbus geschlagen, in der ersten VS. Es hat ewig gedauert bis wir draufgekommen sind. Wir hatten nur ein Auto, mein Mann brachte den Buben zur Schule (5km weg, keine Öffis), dann brauchte er das Auto, um zur Arbeit zu kommen. So ist mein Vater - bereits in Pension - sehr lange jeden Tag zu Mittag 75km gefahren, um das Kind von der Schule zu holen und heimzubringen (wir waren frisch zugezogen und der Ort weitverzweigt). Irgendwann durften dann die Rowdies nicht mehr mit dem Bus fahren, weil sie von anderen Kindern Geld erpresst haben. Leider schafften wir es nicht, die Schule zu wechseln, der Bürgermeister wollte das Schulgeld für eine Grazer Schule nicht zahlen. 2007 haben wir unser schönes 5 Jahre altes Haus in Graz Umgebung verkauft und sind in die Nähe der Familie in den Bezirk Bruck/Mur gezogen. Es ging nicht mehr, ich stand knapp vor einem Nervenzusammenbruch. Das hat uns gut getan, mein Mann muss zwar pendeln, aber ich habe meine Eltern und den Rest der Familie in der Nähe. Die Kinder gehen 10min zu Fuß zur Schule, ich muss nur den Kleinen in den Kiga bringen. Wir wissen ja auch schon länger, dass unsere kids ADHS haben (seit 2006) und die Therapien fruchten, so hatte ich genug Zeit, mich abzufinden, Strategien zu entwickeln und ruhiger zu werden. Meine Tochter braucht auch viel Zuwendung, sie ist adoptiert. Es geht auch bei uns nach wie vor drunter und drüber, heute haben wir Biologie-Sachen gesucht, ich musste in die Schule, weil der Große gestern im Turnunterricht ausgerastet ist und einen Schulkollegen angegriffen hat. Aber er hat zum Teil verständnisvolle Lehrer (ich kenne noch viele aus meiner Schulzeit), die helfen wollen. Ich habe mich dieser Herausforderung, die meine Kinder sind, gestellt und mein vorrangiges Ziel ist es, sie, so gut ich kann, aufs Leben vorzubereiten, dass sie ihr Leben zufrieden und glücklich schaffen können, obwohl mein Blutdruck heute sicher schon jenseits von gut und böse war (Bio-Sachen sind irgendwo in der Schule aufgetaucht).
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#18 Wed Jan 21, 2009 12:56 pm
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Bei uns hatte sich auch die Gemeinde quer gestellt und wollte den Schulplatz nicht zahlen. So hat mein Freund in der anderen Gemeinde Bekannte gefunden die meinen Sohn zum Zweitwohnsitz anmeldeten,somit ging alles klar.Eine Frage hätte ich noch mit den Medis. Er bekommt jetzt den zweiten Tag 20mg Strattera , ich musste ihn früher von der Schule holen,weil er über Bauchschmerzen klagte.Könnten das die Nebenwirkungen sein?Ist das am Anfang normal?Übrigens mit den Schulsachen, das passiert fast jeden Tag,der Klassenvorstand sagte mir das er jeden Tag mit meinem Sohn die ganze Schule abläuft um die Sachen zusammen zu suchen.Ich habe leider keine Familie hier und ich weiß was das bedeutet eine zu haben. Meine lebt in Kärnten, nicht gerade der nächste Weg. Meine Schwester wohnte mal 2 Jahre bei mir, das war echt eine gute Zeit .Wir waren beide im Sozialbereich tätig und konnten es dienstlich so einrichten,das immer jemand bei den Kindern war. Danach fing der Horror an mit Tagesmüttern ( in knapp einem Jahr 6 Stück). Ich bin jetzt echt froh das ich im Karenz bin und hoffe,das sich in dieser Zeit einiges verbessert .Den in einem guten Jahr muss ich wieder arbeiten.
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#19 Wed Jan 21, 2009 5:32 pm
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Könnten schon Nebenwirkungen sein, ich würde mir den Tag und die Uhrzeit aufschreiben, das kann nicht schaden. Echt blöd, dass Ihr keine Familie in der Nähe habt.
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#20 Mon Jan 26, 2009 1:18 pm
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Hallo Iris, habe die Medikamente auf Abend umgestellt, geht schon besser. Die Wirkung ist nach wie vor nicht bemerkbar. Am Mittwoch habe ich die nächste Familientherapie. Es hat schon zu Hause einiges bewirkt vor allem bei meiner Tochter. Melde mich sobald ich die Therapie wieder hatte.
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#21 Mon Jan 26, 2009 6:42 pm
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Interessant, wenn es abends mit der Einnahme besser geht, passt auch oder? Steht er noch bei 20mg?Mein Großer bekommt seit Donnerstag "Risperidon" dazu, er war in letzter Zeit sehr aggressiv und es hat in der Schule eine gröbere Rauferei gegeben, wo man größte Mühe hatte, ihn von seinem Kontrahenten zu trennen. Weiters haben wir erfahren, er hat richtige Schreianfälle und läuft davon, niemand hat es der Mühe wert gefunden, uns zu informieren (ich bemühe mich wirklich um ein gutes Verhältnis zur Schule, es ist schrecklich). Wir hatten dieses Thema "Risperidon" (das ist ein sogen. "Neuroleptika", das bei Schizophrenie, Psychosen, bei alten demenzkranken und dadurch oft aggressiven Leuten, und eben auch bei Asperger Autisten und ADHS`lern verschrieben wird) schon einmal vor Weihnachten. Wir waren dann bei einem neurologischen ADHS Vortrag und der Neurologe meinte, er würde sich 10x überlegen, ob er dieses Medikament überhaupt einem demenzkranken alten Menschen gibt. Nach einem Gespräch mit unserem Kinderarzt haben wir das Thema fallen lassen. Jetzt ging`s nicht mehr und....es hilft ihm, er rastet nur mehr selten aus und auch zuhause ist er viel entspannter. Trotzdem bin ich beunruhigt, denn er ist doch erst 11 und ich denke an meinen Kleinen, der mit 4 schon Ritalin bekommt. Alles Gute für die Therapie.
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#22 Tue Jan 27, 2009 9:32 am
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hallo ihr beiden. leider habe ich diese Seite erst vor kurzem entdeckt sonst hätte ich schon früher geantwortet. habe jetzt Euren Leidensweg durchgelesen. kam mir alles irgendwie bekannt vor. das nächste Treffen in Bürs ist am 9 Februar. ich glaube schon, dass es hilft, wenn man sich mit betroffenen Eltern austauschen kann. falls es nur ein transportproblem ist dahinzukommen, könnte ich vom Bahnhof Bludenz eine Mitfahrgelegenheit organisieren. bis dann..
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#23 Fri Jan 30, 2009 7:42 am
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Hallo Iris, wenn ich mir das so durchlese,bekomme ich wirklich so meine Zweifel mit den Medikamenten. Vor allem die Neuroleptika sind mir ein Dorn im Auge. Ich habe im Schwerstbehindertenbereich gearbeitet und einige Klienten bekamen Neuroleptika. Es war mit der Zeit einfach so ,dass es stetig zu einer Dosiserhöhung kam.Ich hatte immer das Gefühl,das sich die Menschen nicht mehr spüren. Auch die Nebenwirkungen sind nicht ganz ohne,zB. Gesichtszuckungen, wie Speichelfluss. Mir tut es echt leid für unsere Kinder, wie du gesagt hast dein Sohn bekommt mit 4 Ritalin und der große jetzt noch zusätzlich Neuroleptika,ich bin zwar kein Experte und kann das auch nicht beurteilen ob er es braucht oder nicht,aber ich würde mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Kann es nicht sein ,das es durch das Strattera zu solchen Ausbrüchen kommt, ich frage deshalb, da mein Sohn die letzten drei Tage total seine Kontrolle verlor. Er war total agressiv, schlug seine Schwester, bedrohte mich mit der Schere und rastete total aus, schmieß mit Gegenständen nach uns und schrie was das Zeug hielt. Ich kenne das schon vor der Zeit der Medis, aber jetzt braucht es nicht viel ,bis er total ausrastet.Ich war bei der Therapie und danach eskalierte die Situation.Wir haben gemeinsam einen Pflichte und Rechte Plan ausgearbeitet,d.h. Fernsehen oder Computer erst wenn die Pflichten erfüllt werden. Ich brauchte 4 Stunden bis er seine Hü machte.Der Therapeut meinte es ist wichtig, das ich das durchziehe. Mein Sohn verweigert die Medis, er läuft in sein Zimmer und sperrt sich ein oder er schmeißt sie einfach weg,so ist es jetzt seit 3 Tagen. Mein kleiner Sohn ist krank und braucht viel Zuwendung, mir kommt es so vor als versucht er mit seinem Verhalten, die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, er hat das auch als Kleinkind gemacht,dass er dann seine Schwester geschlagen hat. Ihre Schmerzgrenze ist voll erreicht.Mit dem Bauchweh ist es auch so eine Sache, er wird von der Schule nach Hause geschickt angeblich weil er so Schmerzen hat (mittlerweile das zweite mal, einmal ging er nicht in die Schule),wenn er dann zu Hause ist, ißt er Cornflakes mit Milch und sieht Fern.Als ich das in der Therapie angesprochen habe, sagte mein Sohn zum Therapeut, ja wenn ich Fernsehe oder am PC bin habe ich keine Bauchschmerzen mehr.Als er nicht in die Schule ging,weil er ja Bauchschmerzen hat,veranlasste ich das er in seinem Zimmer bleiben muss.Danach kam er und meinte er hätte kein Bauchweh mehr,er wolle Fernsehen. Ich verlangte von ihm er soll die HÜ machen,dann kann er fernsehen. Er zuckte so aus,dass er mich wieder mit der Schere bedrohte.Jetzt weiß ich zwar das,das Bauchweh nichts mit den Medis zu tun hat, aber seine Ausrasterei,da bin ich mir nicht ganz sicher.
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#24 Fri Jan 30, 2009 9:51 am
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Das klingt voll schlimm mit den Ausrastern, ich habe die Gebrauchsanweisung von Strattera gelesen, ich glaube, aggressiven Verhalten könnte Nebenwirkung sein (wenn ich mich recht erinnere), aber nur bei einem geringen Prozentsatz der Kinder. Also schlagen gibt es bei uns nicht, ich bin wirklich sehr streng, das höre ich auch von Kindern, die bei uns zu Besuch sind (natürlich lasse ich die 5 oft grade sein, dann ärgere ich mich über mich selbst). Als Joni zum Einstellen des Ritalins auf der Station in der Kinderklinik war, hat mich ein Arzt gefragt, ob er herschlägt oder geschlagen hat, hat er gemacht, dann sagte der Arzt, ich müsse da sehr aufpassen, weil das noch schlimm werden könne. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und dagegen gearbeitet, das ist sehr hart, vorallem, wenn schon schon so entnervt und verzweifelt ist wie du es bist. Dein Bub hat ja auch Herzprobleme, da muss man auch Rücksicht nehmen, Wann ist schnell der Termin in der Carina? Was sagt denn der Therapeut, was du tun sollst, wenn er seine Schwester schlägt und dich mit der Schere bedroht, ich würd da nicht auf die nächste Therapie-Sitzung abwarten, anrufen. Schlüssel vom Zimmer abnehmen, wäre meine nächste Reaktion. Wenn mein Sohn sagt, er ist krank, sage ich, er soll daheim bleiben, wenn er sich krank fühlt, wenn er aber simuliert, bekommt er von mir keine Entschuldigung (er weiß, ich komm ihm drauf). Wenn er sich zuhause vor den Fernseher setzt und was isst, ohne Bauchweh, würde ich ihn packen und zurück in die Schule verfrachten (ich weiß, das ist sicher voll schwierig und anstrengend, vorallem mit einem Kleinkind). Oder mit dem "Bauchweh" sofort zum Arzt, es könnte ja der Blinddarm sein (drastische Missstände erfordern drastische Maßnahmen). Es muss schliesslich nach dem Carina-Aufenthalt weitergehen. Schaut wirklich so aus, als ob Strattera auch nicht wirklich hilft, das ist echt schlimm. Vielleicht sollte dein Bursche sporteln, was halt dem Herzen nicht schadet,...schwimmen im Verein? Da kann er Aggression abbauen und Erfolge verbuchen (ein paar Längen schaffen,...).
Bei uns geht es mit den 2x0,5mg Risperidon nach wie vor gut, es ist halt auch so, dass er voll klug ist, aber sich mit diesen Auszuckern im Weg steht und sich so alles vertut (Lehrer werden sauer, Klassenkollegen sind`s sowieso schon). Trotzdem macht mich das sehr nachdenklich und wir werden in den Ferien sicher absetzen, Risperidon beim Großen und das Ritzi beim Kleinen. LG, ich denk an euch, viel Kraft und Mut! |
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#25 Mon Feb 02, 2009 9:53 am
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Hallo Iris, Carina kann noch Monate dauern,es ist so eine lange Warteliste. Der Therapeut hat mir klar gelegt konsequent zu sein. Ich glaube das war auch der Grund warum er so ausgeflippt ist. Da habe ich sicher meinen Anteil,da er sehr krank war bin ich nicht sehr konsequent in der Erziehung gewesen. Meine Eltern wie auch meine Schwester haben mir das oft gesagt,ich habe es nicht gesehen,weil meine ganze Aufmerksamkeit seiner Herzkrankheit galt.Seit diesen Vorfällen und der Reflexion der zweiten Therapiesitzung,weiß ich jetzt da muss ich durch. Seit zwei Tagen ist er wirklich krank und liegt im Bett.Hat dein Sohn Schlafstörungen bei der anfänglichen Strattera Einnahme gehabt?Samuel schläft seit drei Tagen nicht mehr durch.
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