Als Mutter einer mittlerweile 17 jährigen Tochter, die aber aus unterschiedlichsten Gründen noch immer nicht durch eine gezielte ADHS-Therapie unterstützt wurde, bin ich auf der Suche nach Menschen die postive Erfahrungen mit Therapie(n) gemacht haben.
Dabei denke ich in erster Linie an Betroffene, vielleicht mittlerweile erwachsene Frauen, die sich in punkto Autonomie, Beziehung, Impulssteuerung, Selbstwahrnehmung und -strukturierung, Planparkeit von Vorhaben, Konzentration, Selbstfürsorge ...... sich deutlich besser fühlen. Leider gab es nur eine zeitlich kurze, aber sehr entlastende Phase der Krankheitseinsicht seitens meiner Tochter , denn für mich war irgendwann klar (durch recherchieren, Selbsttests, meinen psychologischn Hintergrund) dass wir dieses Problem wirklich ernst nehmen müssen. Was darauf folgte, waren diagnostische Tests (die nicht ganz eindeutig waren hinsichtlich ADHS - meiner Meinung nach aber aufgrund der großen Sympathie die meine Tochter gegenüber der Psychologin hatte, wie wir wissen, dass allein dieser Umstand so motivierend ist, dass dies zu "überdurchschnittlichen" Ergebissen, die verzerrend sind, führen kann) - und es kam zu einigen unterstützenden, therapeutische Gespräche bei einer Neuropsychologin. Das hat zwar damals die aktuelle Spannung aus der seinerzeitigen problematischen Situation rund um Pubertät genommen, aber dem Bewusstsein, "ich bräuchte vielleicht doch längerfristig gezielte Unterstützung" eher den Wind aus den Segeln genommen. So ist dieses Thema seit ca. 1 1/2 Jahre wieder auf Eis. Einige anlassbezogene Gespräche wurden noch mit einer Jugendpsychiaterin (Schwerpunkt Hyperaktivität) geführt, bei denen es zum Vorschlag von Antdepressiva kam, die jedoch nicht genommen wurden.
Warum hier in diesem Forum ich, und nicht meine Tochter schreibt, hat den Grund dass ihr der Hintergrund ihrer Erkrankung derzeit völlig aus dem Bewusstsein gekommen ist und sie von ganz schlimmen Beziehungsabhängigkeiten gequält und eingenommen ist. Ich würde mir für sie so sehr wünschen, dass es zu einen Austausch mit ebenfalls Betroffenen kommen kann. Denn ihr wisst wovon ihr sprecht, und vielliecht kann sie sich da auch drin wiedererkennen und sie darin unterstützen sich doch kompetent helfen zu lassen.
Vielleicht gibt es jemanden, den diese Idee anspricht !
Oder wie klingt das bei euch an ?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit !

