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Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörungen

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Erfahrungsaustausch

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Mitglied
Registriert: May 2008
Beiträge: 1
Als Mutter einer mittlerweile 17 jährigen Tochter, die aber aus unterschiedlichsten Gründen noch immer nicht durch eine gezielte ADHS-Therapie unterstützt wurde, bin ich auf der Suche nach Menschen die postive Erfahrungen mit Therapie(n) gemacht haben.
Dabei denke ich in erster Linie an Betroffene, vielleicht mittlerweile erwachsene Frauen, die sich in punkto Autonomie, Beziehung, Impulssteuerung, Selbstwahrnehmung und -strukturierung, Planparkeit von Vorhaben, Konzentration, Selbstfürsorge ...... sich deutlich besser fühlen. Leider gab es nur eine zeitlich kurze, aber sehr entlastende Phase der Krankheitseinsicht seitens meiner Tochter , denn für mich war irgendwann klar (durch recherchieren, Selbsttests, meinen psychologischn Hintergrund) dass wir dieses Problem wirklich ernst nehmen müssen. Was darauf folgte, waren diagnostische Tests (die nicht ganz eindeutig waren hinsichtlich ADHS - meiner Meinung nach aber aufgrund der großen Sympathie die meine Tochter gegenüber der Psychologin hatte, wie wir wissen, dass allein dieser Umstand so motivierend ist, dass dies zu "überdurchschnittlichen" Ergebissen, die verzerrend sind, führen kann) - und es kam zu einigen unterstützenden, therapeutische Gespräche bei einer Neuropsychologin. Das hat zwar damals die aktuelle Spannung aus der seinerzeitigen problematischen Situation rund um Pubertät genommen, aber dem Bewusstsein, "ich bräuchte vielleicht doch längerfristig gezielte Unterstützung" eher den Wind aus den Segeln genommen. So ist dieses Thema seit ca. 1 1/2 Jahre wieder auf Eis. Einige anlassbezogene Gespräche wurden noch mit einer Jugendpsychiaterin (Schwerpunkt Hyperaktivität) geführt, bei denen es zum Vorschlag von Antdepressiva kam, die jedoch nicht genommen wurden.

Warum hier in diesem Forum ich, und nicht meine Tochter schreibt, hat den Grund dass ihr der Hintergrund ihrer Erkrankung derzeit völlig aus dem Bewusstsein gekommen ist und sie von ganz schlimmen Beziehungsabhängigkeiten gequält und eingenommen ist. Ich würde mir für sie so sehr wünschen, dass es zu einen Austausch mit ebenfalls Betroffenen kommen kann. Denn ihr wisst wovon ihr sprecht, und vielliecht kann sie sich da auch drin wiedererkennen und sie darin unterstützen sich doch kompetent helfen zu lassen.
Vielleicht gibt es jemanden, den diese Idee anspricht !
Oder wie klingt das bei euch an ?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit !
Mitglied
Registriert: May 2008
Beiträge: 4
hallo.

ich fühle mit dir. keiner weiß was keiner kann helfen. mein kind hat wahrnehmungsprobleme...schätze verbunden mit adhs.
aber wenn ich dir einen tipp gebe darf, würd ich sie im akh wien anschauen lassen. es dauert lange, aber vielleicht eine kleine chance.
meine freundin ist derzeit mit ihrem kind in behandlung. die ist seit über einem monat im akh und muss dort sogar zur schule gehen. kann länger dauern. wie ein neues zuhause. die kleine wird 7 und hat: zwangsstörung, adhs, wahrnehmungsstörung, apsberger syndrom, hochleistugsbegabt.....arm das kind

lg
Mitglied
Registriert: Jun 2008
Beiträge: 5
hallo sabine...
ich habe zwar keine tochter mit adhs, aber ich bin selber betroffen und habe die diagnose mit 21 bekommen...
ich denke bis du und deine tochter das ganze angenommen habt werden noch viele monate nötig sein...möchte dir keine angst machen, aber ich denke man sollte das ganze einfach mal aus der sicht der betroffenen sehen.
als ich die diagnose bekommen habe, was ich heil froh das mir nach 14 jahren antidepressiver und einem psychologen verschleiß endlich einer sagte was mit mir los ist...
ich war überglücklich und hätte mir am liebsten ein schild umgehangen wo drauf stand... ich bin nicht schuld...
es war eine riesen last die mir von den schultern gefallen ist... ich wußte endlich warum mir so viele dinge im leben nicht gelungen sind, warum ich an bestimmten stellen immer wieder versagt habe, obwohl ich genau wußt (von der logik her) wie ich es anstellen muss...
also...ich wußte nicht ich hab versagt...
leider habe ich dann nach einiger zeit angefangen meiner mutter alles in die schuhe zu schieben...ich hatte eine wut auf sie, weil sie mir im grunde immer das gefühl gegeben hat nichts zu können. oder zumindest habe ich mir das eingeredet...
naja...irgendwer muss ja der sündenbock sein...
dann habe ich angefangen mich mit der adhs auseinander zusetzen...
das war dann der punkt wo ich sie nicht mehr haben wollte...ich hatte gar keine adhs...nee...sowas wollte ich nicht haben...dann doch lieber der versager für den mich immer alle gehalten haben.
ich glaube bis zu diesem punkt habe ich immer gedacht jetzt habe ich die lösung für meine probleme gefunden...und alles wird sich ändern und ab jetzt bin ich normal...
naja...wie gesagt...bis ich das erste buch über adhs gelesen habe...
was ich dir übrigens sehr empfehlen kann...ich lese heut(also fast 10 jahre nach der diagnose) immer mal wieder gerne darin, weil ich immer noch dinge darin finde die ich heute liebevoll meine macken nenne...
das buch heißt die chaosprinzessin...ist speziell auf frauen abgestimmt...
aber das wird nciht dein einziges buch bleiben...aber von da an sollte jeder für sich selbst entscheiden welchen weg er einschlagen will und was für ihn wichtig ist, was er meint durch training und übungen zu erreichen...
ich habe, als ich gemerkt habe das nicht alles wie von zauberhand verschwindet viele tränen vergossen und habe mich sehr zurück gezogen...
aber ich denke das sind fasen die macht jeder durch...
als erstes die freude, dann die ignoranz, die wut, die verleugnung, vielleicht nicht in dieser reihenfolge, aber ich glaube so ungefähr wird das schon richtig sein...

zum schluss wollte ich nur noch sagen...
ich habe in den letzten jahren viele unterschiedliche medikamente genommen...aber ich hatte und davon bin ich heute noch überzeugt einen sehr guten arzt an meiner seite, der mich mit kleinen schubsern immer in die richtige richtung gelenkt hat...ich habe nie eine therapie gemacht, speziell wegen meiner adhs...sondern er hat mir meine medikamente verschrieben und kontrolliert ob ich damit keinen missbrauch treibe...war tag und nacht für mich da...ob persönlich, per email oder telefonisch...hat sich immer angehört was mir auf der seele lag, aber hat nie von mir verlangt das ich mir irgendwas erarbeite was er für wichtig hielt...
und ich bin dafür sehr dankbar...denn ich hab die medikamente immer nur dann genommen, wenn ich für mich selber mir ein neues ziel gesetzt hatte welches ich erarbeiten wollte und gemerkt habe ich komme ohne nicht weiter...

so...
ich könnte noch unwahrscheinlcih viel dazu schreiben, aber ich zwinge mcih jetzt zum schlusspunkt.

mfg... ...die ina
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bin mal hier mal da...egal ob geistig oder körperlich...
liebe geistreiche konversation, aber sie sollten nicht zu lange dauern...
erwarte nie von mir das ich morgen noch weiß was gestern war...
lebe für den moment und den augenblick...
lerne gerne dinge dazu...aber es muss überschaubar bleiben...

ansonsten bin ich so wie ich bin...und ich bin gerne so...
mag meine ecken und kanten...
UND ich würde mich für keinen und nichts auf der welt ändern wollen...

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