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Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörungen

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Registriert: Jan 2008
Beiträge: 2
Mein Sohn ist 8 Jahre und die Ärzte meinten er hat einen Dopamin Mangel unter anderem leidet er an ADHS es gibt Medikamente weiss aber nicht ob ich meinem sohn schon sowas geben soll wäre nett wenn mir jemand seine Meinung dazu sagen kann .
L.G Missi :)
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Registriert: Feb 2008
Beiträge: 1
Ort: Wien
Hi

Auch mein Sohn ist 8 Jahre und hat ADHS.
Bei ihm wurde es schon mit 3 Jahren diagnostiziert.
Nach 3 Jahren Therapie und 2 Jahren vergebliche Wartezeit auf weitere Therapien wurde ihm jetzt Ritalin empfohlen.
Habe mich aber dazu entschlossen es vorher mit alternativen Methoden zu versuchen.
Erst war ich bei einer Kinesiologin, die hat festgestellt dass mein Sohn eine Kuhmilchunverträglichkeit hat, auch Zucker und kakao/schoko, hab ich ihm jetzt sehr stark reduziert und sein Verhalten hat sich schon gebessert auch in der Schule. Jetzt gehen wir zum Homöopathen. Osteopathen (craniosakraltherapie) soll auch gut helfen.

Ich würde dir raten es auch alternativ zu versuchen als gleich starke Medikamente zu geben!

lg moni :)
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Registriert: Feb 2008
Beiträge: 7
Ort: Walpersbach bei Wiener Neustadt
Hallo Missi!

Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat auch ADHS.

Es wurde auch schon sehr früh bekannt, dass er ADHS hat. Wir haben versucht Zucker und Naschen und alles was gesagt wird zu streichen, aber an seinem Verhalten hat sich nichts geändert.

Mein Sohn bekommt Ritalin und es ist SUPER! :mrgreen:
Ich kann es mir ohne Ritalin nicht mehr vorstellen.
Es gibt aber im Burgenland und in der Steiermark Ärzte die sich mit ADHS wirklich gut auskennen und Dir auch sagen, ob es wirklich notwendig ist dieses Medikament zu geben oder nicht. Du musst Dir vorstellen ich habe den Arzt im Burgenland nach fast 3 Jahren gefunden und ich werde sicher zu keinen anderen mehr gehen. :mrgreen:
Er sagte bei meinem Sohn zB, dass es ohne Ritalin nicht mehr geht. Und er hatte recht. Denn ohne Ritalin waren auch meine Nerven schon so weit, dass ich ihn weggeben wollte bzw. ich keine Gefühle mehr zu meinem Sohn hatte. Hat sich jetzt alles geändert.

Vor allem war ich auch immer gegen Medikamente, nur der Sommer 2007 hat mir echt den Rest mit meinem Sohn gekostet, dass ich gesagt habe ich kann nicht mehr. Wenn es eine Möglichkeit mit Medikamente gibt und sie ihm helfen, dann soll er diese auch bekommen und GUT wars.

Aber es ist Deine Entscheidung und die kann Dir keiner nehmen.
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Registriert: Oct 2006
Beiträge: 7
Ort: Wien
Hallo

meine Söhne hatten beide Concerta bekommen und es war trotz allem eine große Erleichterung. Es wirkte sich auf beide Kids sehr unterschiedlich aus. Die Dosis wurde in fast drei Jahren immer wieder erhöht, wir waren jedes viertel Jahr zur Kontrolle bei der Neurologin. Allerdings gab es auch Nebenwirkungen.
Die Nebenwirkungen waren beim Kleineren:
- Appetitlosigkeit: seit drei Jahren hat sich sein Gewicht nicht geändert, obwohl er gewachsen ist,
- nach der Einnahme in der Früh konnte er nicht mal frühstücken, oft aß er das erste Mal nachmittags um vier und hatte abends, wenn er zu Bett gehen sollte, solchen Hunger, dass ich ihm vorm Schlafengehen nochmal was zu essen gab.
- er klagte auch manchmal über ein komisches Bauchgefühl, was ihn sehr belastete
- seine schulischen Leistungen wurden zwar besser, weil dieses "Durcheinander der Gedanken" im Kopf (seine Definition) verschwand, aber manchmal schlief er grad in der früh mitten im Unterricht ein.

Die Nebenwirkungen beim Großen:
- ungebremster Appetit
- und zwar keine körperliche Abhängigkeit, aber geistige Abhängigkeit. Wenn er seine Tablette vergaß, ging garnichts mehr. Er machte alles vom Concerta abhängig. Eine Pause in den Ferien war fast unmöglich und er kam mit sich selbst nicht mehr zurecht und verlangte das Concerta sogar.

Nach drei Jahren der Einnahme wurde mir das alles zuviel und ich suchte nach Alternativen. Wir sind dann auf Strattera umgestiegen (ist kein Suchtmittel, wirkt auf das körpereigene Noradrenalin - hat also eine andere Wirkungsweise wie Ritalin)
Und natürlich hab ich auch die Ärztin gewechselt, nachdem sie den Großen nicht auf Strattera umstellen wollte - sie meinte, er würde dadurch noch mehr zunehmen, was aber nicht der Fall war.

Seither geht es den Kids besser, sie spüren sich auch besser - natürlich auch in Verbindung mit einem tollen Therapeutenteam, welches ich endlich gefunden habe. Und wir haben auch vor, die Medikamente in einem Jahr ganz abzusetzen, wenn alles so klappt.

Ich denke, jeder muss seine eigenen Erfahrungen mit den Medikamenten machen, das hier sind unsere. Und ich hab auch zwei Jahre lang mich geweigert, überhaupt über Medikamente nachzudenken. Damals waren die Medikamente eine gute Lösung und ich würde es jederzeit wieder so machen, ....aber nicht auf Dauer.

liebe Grüße
Kathrin

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