1. Weil ich nicht glaube das es nur positives bewirkt, denn alles hat 2 Seiten und
2. weil die Langzeitfolgen so weit ich informiert bin noch nicht erforscht sind.
Warum wünschen sich so viele ADSler Ritalin? Damit sie der Norm besser angepasst sind? Damit sie leichter durchs Leben kommen? Haben wir nicht auch besonderen Sinn & Zweck in der Gesellschaft.
Außerdem hängt bei mir oft die psychische Verfassung mit meinen ADS-Erscheinungen zusammen. Klar, ich bin sehr sprunhaft, manchmal in Träumen versunken und vieles mehr, was genau auf die typischen ADS-Symtome passt;
Aber das ist meine Realität und ich habe so viele Freunde denen es ähnlich geht. Auch alle ADSler?
Also mir erscheint zur Zeit als hätten mindestens 1/3 der Menscheit ADS!?
Ist es sich nicht etwas zu leicht gemacht ein Tabletterl zu schlucken und die Probleme zu umgehen? Klar, ich bin für Büroarbeit nicht so geeignet weil sie stink langweilig ist, aber was Pionierarbeit betrifft sind wir doch alle Asse!!!
Wenn das Adenalin steigt und die Faszination groß ist Neues zu schaffen.
Im Lesen und Schreiben hab ich mir schon in der VS schwer getan (mein einziger 2er neben meinen 1ern
. Im Gym wollte mir mein Deutschprofessoer Legastenie unterjubeln. Dann hab ich die Schule gewechselt und später mit einem 1er in Deutsch maturiert, auch mit Rechtscheibschwäche und ...Ich vertipp mich heut noch ständig & vertausche Buchstaben.
Mein Rat in der Rechtschreibung: Nochmal durchlesen & ausbessern

Ich weiss einfach generell nicht was ich von der "Abstempelung" -ADSler sein- halten soll. Auch halte ich nix davon alles durch eine Tablette "wieder gut" zu machen. Bin gern ADSler, auch wenns oft ziemlich anstrengend ist!
Und die Vorstellung für immer an dieses Medikament gebunden zu sein nervt mich ungemein.
Dann hat men sich dran gewöhnt "normal" zu sein und will es immer wieder?
Mein Psychiater will mich, wie mir scheint, unbedingt von Ritalin überzeugen; das nervt und macht mich unsicher.
Meine kleine Schwester (jetzt 19) hat sich vor einiger Zeit in psychiatrische Behandlung begeben wegen Selbstmordgefährdung und durfte viele Medikamente testen. Sie war über 2 Monate in 2 Kliniken und meiner Meinung hat sich ihre Lebenssituation durch die Aufenthalte, die psychiatrisch Behandlungen und die Medikamente wesentlich verschelchtert.
Hab am Di mit Ritalin begonnen; eine 1/4 Tablette. Zunächst nicht viel bemerkt. Am Tag darauf 1/2 Tablette um 10Uhr. auch nicht viel Veränderung bemerkt.
Um 14 Uhr hab ich dann eine Freundin getroffen die ich sehr selten sehe und habe zum Tee und 1/2 l Wasser ein 1/8l Rotwein geschlürft.
Dann ging ich Essen.
Um 16Uhr hab ich dann wieder 1/2 Tabeltte eingenommen und bekam arge Kopschmerzen & Schwindel bis in die Nachtstunden.
Warum hab ich nicht an den Beipackzettel gedacht? Blos kein Alk, vermutlich war das der Kopfschmerz-Grund; dabei trink ich so selten welchen und da hab ich vergessen
Heut hab ich wieder nur eine 1/4 Tablette geschluckt (ca. um 9Uhr) und seit 12 hab ich wieder Kopfschmerzen, nicht so arg wie gestern aber,ich hatte vor dieser Woche so gut wie nie Kopfweh.
Vergeht das Kopfweh vom Ritalin nach mehrmaliger Einnahme? Oder soll man dann auch die Einnahme verzichten?
Mir ist das alles unsympathisch; ich will mein Leben gern ohne Tabletten in den Griff bekommen!
Außerdem hab ich einen Artikel gelesen der besagt, dass es in den USA Schulen gibt in denen 90% der Schüler mit Ritalin "gefüttert" werden und die erlernten Dinge nur ins Kurzzeitgedächtnis wandern und nicht ins Langzeitgedächtnis mit Ritalin und der IQ dadurch in Zukunft immens fallen wird.
siehe unter: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/DrogenGesamt.shtml
ziemlich weit runterscrollen! Untester Artikel von: "Ritalin"
Lg, die im Moment ziemlich irritierte,
Julia

