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#1 Sat Aug 29, 2009 9:19 pm
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Mein Sohn heißt Deniz er ist nun 9 Jahre alt die Diagnose ADHS bekam ich im Jahr 2007 gestellt.Nach seiner Geburt (Kaiserschnitt) merkte ich bereits das er anders ist er wimmerte und zitterte.Bereits im Krabbelalter wurde mir bewusst das er anders ist ,er ´krabbelte überall herum selbst der Tisch und die Sofalehnen,Fensterbretter usw. waren nicht sicher vor ihm.Dann der Kindergarten das reinste Chaos er redete übermäßig viel das andere Kinder das Weite suchten er schrie auch andauernd und hüpfte wie ein Gummiball durch die Gruppe zum Glück hatten wir eine verständnissvolle Kindergärtnerin,doch hier begann bereits die Isolation von anderen Kindern.In der Vorschule sprach mich auch die Lehrerin darauf an.Sie sagte das er nicht ruhig sitzen kann und andauern redete.Daraufhin ging ich zu eine Kinderpsychiater der die Diagnose ADHS feststellte.Er bekam Ritalin 10mg 3mal täglich doch dadurch aß er nichts mehr und wurde immer für 2-3Stunden ruhiggestellt.Dann bekam er zusätzlich Risperdal Saft doch davon bekam er Eßstörungen er stopfte sich alles nur vorstellbare in sich hinein,stand in der Nacht auf und plünderte den Kühlschrank.Dann wurde er in eine Therapie gegeben ein Heilpädagogisches Zentrum in Rust(Burgenland).Dort war er 8 Wochen ohne positives Ergebniss.Ich nahm ihn dort rauß da ich keinerlei Verbesserung sah außerdem war er sehr traurig und weinte jeden Tag dort.Man stellte dort nur seine Ritalindosis ein die nun 1und halb Tabletten 3 mal tgl.betrug.So danach wurde er langsam auf Strattera 18mg umgestellt was auch nicht geholfen hat.Nun werden im Concerta 36mg 1 mal +Ritalin 1Stk.3mal tgl.verabreicht die wieder nicht den gewünschten Erfolg bringen dadurch kommt er mir noch unruhiger in seiner >Motorik und in seinen Verhalten vor.Ich bin eine sehr verzweifelte Mutter da ich meinem Sohn nicht helfen kann.Jemanden besuchen gehen ist für mich ein Alptraum er führt sich überall unmöglich auf.Familienmitglieder können nicht auf ihn achten da sie sein Verhalten nicht ertragen.Er schreit herum,akzeptiert kein NEIN ,hüpft herum wie ein Gummiball und nervt und ärgert die ganze Zeit seine Geschwister und natürlich auch mich ,so das ich nur mehr genervt reagiere.Ich möchte ihn ja nicht einmal mehr in den Hof lassen da ich mich fürchte was dann wieder passiert bzw. was er wieder anstellt.In unserer Wohnhausanlage (Genossenschaft) wurde mir von anderen Bewohnern bereits eine Unterschriftensammlung angedroht gegen unsere Familie weil wir unseren Sohn nicht in den Griff bekommen weil er 1-2 Stunden herumtollt und natürlich sehr laut schreit und das am Spielplatz, aber das wird auch als Störung empfunden also wo darf er denn einmal sich austollen ,wenn nicht am Spielplatz?.Natürlich sind das nur ein paar Leute aber traurig genug das man so als Erwachsener mit einem kranken Kind umgeht.Das er ADHS hat habe ich schon versucht den Leuten zu erklären aber es nützt nichts!!.Es wird mir vorgeworfen eine Rabenmutter zu sein die ihren Sohn nicht erziehen kann.Seit 3 Jahren nehme ich selbst schon Antidepressiva ein da ich es nicht mehr aushalte.Am schlimmsten ist die soziale Ausgrenzung die mein Sohn Deniz und auch wir erfahren müssen das ständige tuscheln hinter unseren Rücken und die Vorwürfe.Kann mir denn niemand bzw.meinem Sohn helfen oder hat jemand ein paar Tipps der so eine extreme Art von ADHS gesehen bzw.erlebt hat mit seinen Kind?
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#2 Mon Jul 26, 2010 7:37 am
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Es ist schlimm, dass viele Leute so gereizt reagieren! Sie denken nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze und sind sehr schnell mit ihren Vorurteilen, ohne auch mal ein wenig weiter zu denken! Dein Sohn ist nun einmal krank und da muss man ein wenig Rücksicht nehmen, vor allem als erwachsener Mensch. Doch leider kann man das von den wenigsten erwarten! Ich finde es unmöglich, dass eure Nachbarn sogar Unterschriften sammeln möchten!!! Aber da musst du dir eigentlich keine Sorgen machen! Ich habe letztens erst im Fernsehen bei einer Rechtsberatungs-Sendung gesehen, dass man sich über Kinderlärm nicht beschweren darf! Das sind KINDER, die das nicht mit Absicht machen und die ein Recht darauf haben, KIND zu sein, auch wenns mal etwas lauter ist! Und du hast völlig recht: WO, wenn nicht auf dem Spielplatz???
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#3 Sun Sep 12, 2010 1:51 pm
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Hallo Sandi!
Ich habe einen sechsjährigen Sohn. Wir arbeiten seit einen Jahr mit Ritalin und seit einer Woche mit Omega3 und 6. Da deine Beschreibung ganz auf mein Kind auch zutrifft, würde ich mich freuen, wenn du (da dein Schreiben ein Jahr her ist), mir vielleicht Tipps geben könntest. Ich habe sehr gr0ße Angst, wie es mit meiner Familie weitergehen soll. Danke |
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#4 Wed Feb 16, 2011 10:47 am
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Hallo Sandy, hallo Monika!
Mein Sohn ist 5 Jahre alt, ich weiß es seit er 3 ist,das er ADHS hat.Ich bin ziemlich verzweifelt,weil es so schwer ist andere Mütter zu finden,denen es so geht wie mir.Nämlich eine ganz extreme Form von ADHS: Wutausbrüche,extreme Unruhe, keine Besuche,soziale Isolation ... ich glaub ihr könnt euch den Rest dazu denken.Ich habe schon versucht andere Eltern zu finden um mich mit ihnen auszutauschen oder auch zu treffen,aber es wird leider tot geschwiegen.Ich finde zwar irrsinnig viel über Aufmerksamkeitsstörung vorallem im schulischem Bereich, aber das ist nicht mein Thema.Impulsivität,geringe Frustrationstoleranz,zerstörerisch,kein Nein akzeptieren...das sind meine Themen.Aber leider traut sich keiner offen reden.Ich würde so gerne andere Eltern in dieser Lage kennenlernen,um uns gegenseitig Mut zu machen, Tipps zu geben oder einfach nur zuhören wenn man wieder mal einen Tag hat wo man am liebsten alles hinschmeißt.Bitte wenn wer Intresse hat und auch den Mut hat ehrlich über seine Situation zu sprechen dann BITTE melden!!!!!!! |
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#5 Sat Feb 19, 2011 9:25 pm
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@silvia
ich kann dich gut verstehen. das schlimmste ist das , dass umfeld es einfach nicht akzeptiert. seit mein sohn in die schule geht hat sich bei uns die lage drastisch zugespitzt. das er adhs hat wissen wir aber erst seit jänner. waren davor immer auf der suche nach einer diagnose aber leider sind wir erst jetzt zu einer klinischen psychologin gekommen die wusste was ihm fehlt. auch mir fehlt der informationsaustausch obwohl ich ein paar betroffene mütter in meinem umfeld habe. es tut so gut jemanden zu haben mit dem man darüber reden kann. andere eltern verstehen einfach nicht wie stressig es mit einem adhs kind sein kann. wenn du willst höre ich dir gerne zu. würde mich echt freuen mich austauschen zu können. |
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#6 Fri Feb 25, 2011 1:59 pm
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Hey ihr Lieben,
ich kenn das nur zugut, dass andere Eltern das immer als genervt abtun. Der Sohn von meiner Freundin hat auch ADHS und das eit 3 Jahren wissne wir es (er ist jetz . In der Schule ist es sehr schwer für ihn und viele Eltern beschweren sich auch, dass er quasi die anderen stört. Sie tun das ab, nur weil es ihnen nicht so geht, anstatt sich glücklich zu schätzen. Aber das mit der Unterschriftensammlung find ich ja total schrecklich, wie kann sowas sein. Man bemüht sich damit es deinem Kind gut geht und de Nachbarn haben nichts besseres zu tun als sich gegen dich aufzustellen. Falls ihr auch noch einpaar Tipps habt, nehm ich sie gerne an um vll meiner Freundin noch besse rhelfen zu können. Grüße. |
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#7 Tue Mar 01, 2011 8:48 am
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Hallo,
mein Sohn (7 Jahre) leidet auch an ADHS. Wir wissen es seitdem er fünf JAhre alt war, nun also ca. zwei Jahre. Als wir die Diagnose bekamen wollte ich erst mit keinem darüber reden, aber nach einer Weile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es doch besser ist sich mit jemandem darüber zu unterhalten. Zum Glück kenne ich eine Frau, deren Sohn auch an ADHS leidet. Mit iht treffe ich mi8ch ab und an und wir können uns gegenseitig Erfahrungen austauschen, uns Tipps und ratschläge geben oder und gegenseitig Mut machen. Unsere Nachbarn (wir wohnen in einem Vier-Familien-Haus) sind zum Glück alle sehr tollerant. ich habe ihnen erklärt an welcher Krankheit mein Sohn leidet und dass es daher öfter mal etwas lauter in unserer Wohnung oder im Garten sein kann. Ich habe das Glück Nachbarn zu haben, die dafür Verständnis haben. Menschen, die gegen ein ADHS-Kind und dessen familie Unterschriften sammeln wollen und die Familie somit los werden wollen kann ich nicht verstehen. Ich finde es schade, dass Menschen so reagieren. Die Sorgen kann ich daher gut verstehen. |
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#8 Tue Mar 01, 2011 10:48 am
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Ja da kannst du dich echt wahnsinnig glücklich schätzen, dass du solch tollerante Nachbarn hast.
Bei meiner Freundin ist das eher so geteilt.. teilweise verstehen es die Leute aber es gibt eben auch welche, die das einfach so nicht kennen und deswegn auch einfach nicht verstehen wollen. Das ist für mich auch unverständlich.. die Eltern leiden so schon darunter und dann noch solch Probleme dazu.. Angst zuhause rauszufliegen Erdbeere, Wie gehst du so mit der Krankheit deines Sohnes um? Grüße. |
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#9 Sun Aug 21, 2011 11:58 pm
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Hallo! Mein Sohn ist 5 Jahre und hat mit ziemlicher Sicherheit ADHS. Arzttermin in 1 Woche... was mich am meisten fertig macht, ist mein Umfeld. Niemand sagt offen was er denkt, meidet uns, oder verträngt (oma). Beziehung leidet jetzt schon...unser Lebensmittelpunkt ist immer unser Sohn. Kleiner Bruder (2) ist genau das Gegenteil. Macht es aber nicht leichter. Würd mich über austausch freuen.
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#10 Wed Sep 28, 2011 8:38 am
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Hallo an euch Lieben,
Ich bin Vater von zwei Kinder (3 und 1 1/2) ,habe selbst ADHS und bei meinem grossen Sohn wurde ADHS mit knapp einem JAhr festgestellt,also in dem alter heisst es bei den Kinder ja noch Wahrnehmungsstörung!Wir hatten zum Glück eine gute Kinderärzten und die hat uns da ziemlich gut beraten,wir haben dann mal unseren Sohn zur Abklärung zur einer Kinderpsychologien gegangen!da wurden dann über einen längeren Zeitraum mein Sohn beim spielen beobachtet und gespräche mit uns geführt! Der nächste Schritt von uns war dann,einen klaren Tagesablauf aufzubauen,sprich das aufstehen immer um die selbe zeit,genauso wie das Essen immer zu fixen Zeiten statt fand! Nebenbei geht er jetzt schon über einen längeren Zeitraum schon in die Ergotherapie, die ihm wunderbar hilft! Und er spricht auch sehr schnell,man könnte schon sagen : Es sprudelt aus ihm heraus ! Dafür hat man uns gesagt,sollen wir mit ihm auch noch die Logopädie machen! Mittlerweile geht er in den Kindergarten und wir haben ein "fast" sorgenfreies Leben! @daniela77 ja das mit den ausgrenzungen hat es am anfang auch bei uns gegeben,man meinte er sei hyperaktiv und diese ganze Soße,mittlerweile wissen es die leute wie es bei unserem jungen wirklich aussieht!ich kann dir nur sagen,es wird sicher besser mit der zeit,für die leute ist das meistens auch eine neue situation |
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#11 Wed Sep 28, 2011 8:44 am
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und p.s: würde mich auch über einen austausch freuen
lg Tommy19110 |
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