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"Wenn ich doch nur aufmerksam sein könnte!" 
AutorIn(nen): Felix Dietz
Verlag: Eigenverlag
Erscheinungsjahr: 1990
Rezension: Ein Hyperaktiver Jugendlicher berichtet.
Empfohlen von: Arno
Eintrag vom: 22.02.2010
"Mit AD(H)S durch die Grundschule" 
AutorIn(nen): Elke Emmerich, Andrea Lexkachel, Martina Oberhauser
Verlag: Knaur
Erscheinungsjahr: 2007
Rezension: Dieses Buch ist uns gerade eine große Hilfe im Umgang mit AD(H)S.
Empfohlen von: Bine122
Eintrag vom: 23.05.2009
"Die Chaosprinzessin" 
AutorIn(nen): Sari Solden
Verlag: BV-AH (Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität e.V.
Erscheinungsjahr: 1999
Rezension: Es ist geschrieben aus der Sicht einer Frau und bezieht sich auch speziell auf Frauen mit ADS. Es werden Alltagssituationen beschrieben und die Schwierigkeit die darin bestehen können, sie als Betroffene zu meistern. Auch ist das Buch für Außenstehende leicht zu verstehen.
Empfohlen von: untergarten
Eintrag vom: 01.07.2008
"ADHS und Partnerschaft - eine Herausforderung" 
AutorIn(nen): Doris Ryffel-Rawak
Verlag: Huber, Bern
Erscheinungsjahr: 2007
Rezension: Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist eine Störung, die den Einzelnen und sein soziales Umfeld völlig zerrütten kann. Als direktes Gegenüber ist am unmittelbarsten der Partner betroffen. Doch von ADHS geschüttelte Beziehungen müssen nicht in einem Scherbenhaufen enden. Im vorliegenden Buch werden fundiert und praxisnah anhand einer fiktiven Patientengruppe die verschiedenen Problemkreise von ADHS in der Partnerschaft beleuchtet. Nach einer klaren Darstellung der Symptome wird anhand spannender Falldarstellungen die Diagnose leicht gemacht und eindrucksvoll die unglaubliche Entwicklung der Betroffenen in der Therapie, aber auch die Folgen und die langfristigen Konsequenzen für ihre Partner und die Kinder gezeigt. Ein Buch für alle, die sich mit dem Thema ADHS auseinandersetzen möchten oder müssen: Betroffene, weil sie ihre Partnerschaft oder Ehe retten wollen; Fachleute, um diese Menschen besser zu verstehen und entsprechende Hilfen anbieten zu können. Preis: EUR 18,95
Empfohlen von: www.amazon.de
Eintrag vom: 30.11.2007
"DVD Chaos und Kontrolle Störfälle IV" 
AutorIn(nen): Barbara Högl
Verlag: Widdermann Filmprojekt
Erscheinungsjahr: 2006
Rezension: Widderstein Film Projekt: Chaos und Kontrolle – Jugendliche und Erwachsene mit ADHS DVD, in der Reihe der „Störfälle? Teil IV“ erschienen, zeigt den Werdegang von ADHS Jugendlichen und Erwachsenen auf. Mit ungeheurer Sensibilität ist es Barbara HÖGL wieder einmal gelungen, Menschen vor die Kamera, zum Reden und ihre Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Neben Ärzten und Psychologen sind vor allem die Betroffenen selbst am Wort. Der Film ist für alle Eltern eine absolute Bereicherung, zeigt es doch die positiven Entwicklungsverläufe auf und dasjenige auf (Strukturen, sportliche Betätigung, Hobbies), die der positiven Weiterentwicklung gedient haben. Rückblenden auf frühere Situationen lassen den Weg erkennen. Eltern sind vor allem in Selbsthilfegruppen gut aufgehoben. Die nunmehr erwachsenen Betroffenen blicken zurück und zeigen auf, dass ihnen Neuro-Biofeedback, Medikamente, klare Strukturen, Schulwechsel, Sport, Beziehung zu Tieren und therapeutische Selbsterfahrungsgruppen geholfen haben. Auch ein zeitweiliger Aufenthalt außerhalb der Familie wird als positive Entwicklungschance gesehen und nicht als Versagen der Erziehungsberechtigten. Diese 60 Minuten dauernde DVD ist für Fachleute, Lehrherren und Lehrer wie für betroffene Familien geeignet und ein absoluter Gewinn! Ein Film, der Mut macht! Die DVD ist zu bestellen bei Widderstein Film Projekt Waltharistr. 11 a, 14109 Berlin, Deutschland, Fon: 0049/ 30 803 33 30, Fax: 0049/ 30 80 49 08 77 oder per eMail: filmprojekt@widderstein-gmbh.de. Preis: € 36,-- plus Versandkosten. Bei Abnahme von mehreren DVDs der Serie Störfälle bis zu € 30,-- pro DVD.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger
Eintrag vom: 27.11.2007
"adhs bei kindern, jugendlichen und erwachsenen - symptome, ursachen, diagnose und behandlung" 
AutorIn(nen): cordula neuhaus
Verlag: kohlhammer
Erscheinungsjahr: 2007
Rezension: super buch - hat mir die augen geöffnet! ich hab mich sofort wiedererkannt!
Empfohlen von: karl neumayr
Eintrag vom: 17.11.2007
"VOM SINN DES LEBENS, WEGE STATT WERKE" 
AutorIn(nen): Manfred Spitzer
Verlag: Schattauer
Erscheinungsjahr: 2007
Rezension: Faszinierend, wie Manfred Spitzer immer neue Aspekte der wissenschaftlichen Forschung humorvoll formuliert und alltagstauglich aufbereitet. Diesmal hat er sich selbst übertroffen und seine vielfältigen Interessensgebiete miteinander verknüpft. Ein geistreiches und gehaltvolles Buch, das leicht zu lesen ist und begründet, dass soziales Handeln, Musik, Tanz und Engagement nicht nur sinnvoll sind sondern auch glücklich machen. Es ist unglaublich, welch Themenbereiche - vom Flow bis zur Neurobiologie der Schadenfreude - sich Manfred Spitzer wieder angenommen hat. Es beinhaltet auch so interessante Themen wie die der Spiegelneuronen (was die unbewusste Nachahmung betrifft, die ja bei ADHS nicht so gut funktioniert) oder Therapie im Scanner, Schadenfreude, Sucht oder Kaufverhalten. Oder wann Entscheidungen aus dem Bauch sinnvoll sind oder wieso Ehrenamt gesund erhält. Ein super-spannendes Buch!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger
Eintrag vom: 23.09.2007
"Kai kann’s" 
AutorIn(nen): Carola Holland, Edith Schreiber-Wicke
Verlag: Thienemann Verlag
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: Ständig stolpert Kai über die eigenen Füße. Er ist traurig, denn er glaubt, alle anderen Kinder seien gescheiter als er. Aber dann wird er eines Besseren belehrt. Ein Buch für fröhliche, selbstbewußte Kinder ab 4 Jahren. Quelle: Thienemann Verlag
Empfohlen von: Irene Renk (ADAPT Newsletter 34)
Eintrag vom: 07.02.2007
"Der glückliche Mischka" 
AutorIn(nen): Markus Pfister
Verlag: Nord Süd-Verlag
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: Grossvater Tarek ist unzufrieden mit Mischka, dem kleinen Igel. Den ganzen Tag im Garten verträumen, das gehört sich nicht. Er soll sich doch mal anschauen, was andere alles schaffen, um glücklich zu werden. Brav zieht Mischka los. Und wen trifft er? Eine zielbewusste Schildkröte, strebsame Hasen, einen ehrgeizigen Dachs und fleißige Ameisen. Aber Mischka findet ganz andere Wege zum Glück. Quelle: Nord Süd-Verlag
Empfohlen von: Irene Renk (ADAPT Newsletter 34)
Eintrag vom: 07.02.2007
"Das verquorksmoggelte Mädchen" 
AutorIn(nen): Barbara Büchner, Birgit Duschek
Verlag: Beltz
Erscheinungsjahr: 1996
Rezension: Immer dieser Ärger mit den Quorksmoggeln! Die unsichtbaren Quälgeister ziehen an Lindas Halskette, die dadurch abreißt und packen Linda am Bein, damit sie stolpert - so kann es einfach nicht weitergehen! Linda beschließt, die gemeinen Quorksmoggel zu überlisten. Als ihr das am Ende gelingt, ist aus ihr ein fröhliches und selbstbewusstes Mädchen geworden. Die lustige Geschichte macht allen Kindern Mut, die manchmal ungeschickt sind, und hilft ihnen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. (Ab 5 Jahren.) Quelle: Amazon
Empfohlen von: Irene Renk (ADAPT Newsletter 34)
Eintrag vom: 07.02.2007
"Psst - ich lerne sprechen" 
AutorIn(nen): Dr. Gertraud Weggemann-Posch (Kinderärztin, Bludenz)
Verlag: Netzwerk
Erscheinungsjahr: 2006
Rezension: Das Büchlein „ Psst – ich lerne sprechen „ ist ein Ratgeber für Eltern, Ärzte, Frühförderer und Therapeuten, wie ein Kind bei der Entdeckung der Sprache unterstützt werden kann. Die Sprache ist eine der herausragendsten Fähigkeiten des Menschen und ein essentieller Bestandteil von Gesundheit und altersentsprechender Entwicklung. Sie erleichtert es, Wissen zu erwerben, soziale Kontakte zu knüpfen, zu verstehen und verstanden zu werden. Sprachverzögerung bei kleinen Kindern wachsen im Allgemeinen nicht aus, sondern führen oft zu gravierenden Schulschwierigkeiten und Verhaltensproblemen. Schlechtere Berufschancen sind damit vorprogrammiert. Diese Entwicklung gilt es zu durchbrechen. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass für eine Prävention die Förderung möglichst früh einsetzen muss, also in den ersten 2 Lebensjahren. In diesem Büchlein werden die Empfehlungen von Pionieren der Frühförderung, sowohl aus logopädischer, als auch sprachwissenschaftlicher und entwicklungspädiatrischer Sicht zusammengefasst. Die Eltern werden sensibilisiert, im Falle von Entwicklungsverzögerungen nicht zuzuwarten, sondern rasch Rat und Hilfe einzuholen und sie bekommen zugleich konkrete Hilfestellung für den sprachfördernden Umgang mit ihrem Kind. Viele Photos aus dem kindlichen Alltag veranschaulichen die Schritte der Sprachentwicklung im Baby- und Kleinkindalter. Die gemeinsame Freude von Eltern und Kind bei der Entdeckung der faszinierenden Sprachwelt hilft dem Kind zur Entfaltung seiner Fähigkeiten. Bucher GmbH & Co., Druck Verlag Netzwerk, Diepoldsauer Str. 41 A-6845 Hohenems, Tel.: ++43 5576/7118, Fax ++43 5576/7118-44, Mail office@quintessence.at, Preis: € 14,-- [2 Euro davon gehen an den Verein Lega (Verein für Teilleistungsstörungen in Vorarlberg)]
Empfohlen von: Em. Univ.-Prof. Dr. Ronald Kurz
Eintrag vom: 07.02.2007
"ADHS kontrovers - Betroffene Familien im Blickfeld von Fachwelt und Öffentlichkeit" 
AutorIn(nen): Gerhild Drüe
Verlag: Kohlhammer
Erscheinungsjahr: 2007
Rezension: Der Titel dieses neuen Buches trifft genau das, worum es geht. Um Berichte von Eltern, wie Fachleute auf sie und ihre Kinder reagierten, aber auch um die öffentliche Diskussion über ADHS und um die verschiedenen Theorien und Therapien. JEDER, der fachlich damit zu tun hat, SOLLTE das Buch lesen, vor allem jene, die sich nicht nicht genauer mit ADHS beschäftigt haben, nicht auf die psychodynamische und die sozialen Auswirkungen schauen, aber glauben, zu wissen: Ärzte, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter, Lehrer – vielleicht würden dann wenig unterstützende bis abweisend klingenden Reaktionen auf hilfesuchende, manchmal klagende bis tief verzweifelte Eltern anders ausfallen. „ADHS kann man nicht erklären, man muss es erleben“, ein Stück „mit-erleben“ der Kinder in der Gruppe, in der Familie, lässt die tiefe Verzweiflung spüren, die – vorwiegend Mütter – erfassen kann, aber auch die ungeheure Kraft, die die meisten aufweisen. Betroffene Eltern werden sich ein Stück weit in dem einen oder anderen wieder-erkennen, ihnen sei gesagt – nicht immer muss das Schlimmste eintreten – denn sie sind heute sicher schon am richtigen Weg und mit ihrer Zuversicht, mit Unterstützung der richtigen Fachleute, mit Unterstützung durch Gleichgesinnte in Selbsthilfegruppen wird es IHR KIND SCHON SCHAFFEN.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger
Eintrag vom: 28.01.2007
"„Lese-Rechtschreib-Schwäche“ Tipps zur Früherkennung, Neue Ideen zur Förderung" 
AutorIn(nen): Roswitha Wurm
Verlag: öbvhpt VerlagsgesmbH & Co KG
Erscheinungsjahr: 2006
Rezension: Die Autorin beobachtet und stellt legasthene Kinder einfühlsam dar. Das Buch orientiert sich nicht am derzeitigen Stand der Wissenschaft. Nach der heutigen Grundlagenforschung setzt man vor allem Förderprogramme ein, die bei den Symptomen ansetzen. Diese Programme sind der Schriftsprache nahe und fördern in der Regel Teilprozesse des Lesens und Rechtschreibens. Sie enthalten Programme zur Verbesserung der Lautbewusstheit (phonologische Trainings) oder auch orthographische Trainingsprogramme (Rechtschreibregeltrainings). Trainingsansätze zur Verbesserung der auditiven und visuellen Wahrnehmung sind sehr verbreitet, weil man annimmt, dass der Legasthenie spezifische Defizite in der Wahrnehmung von auditiver und visueller Information zugrunde liegen. Die Bedeutung von basalen Wahrnehmungstrainings wird jedoch vollkommen überschätzt. Sie haben sich bisher nicht als wirksam erwiesen. Was sich in der Grundlagenforschung nachweisen ließ, ist ein Defizit der Sprachwahrnehmung und –verarbeitung. Die Behauptungen zum Thema Diagnostik im Buch muss ich widerlegen. Um festzustellen, ob eine Legasthenie gemäß ICD-10 vorliegt müssen nach Schulte-Körne die Kinder ausschließlich von Psychologen und in Deutschland auch von Ärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie untersucht werden. Dem gemäß nicht von Legasthenietherapeuten. Die psychologische Diagnostik beinhaltet ein umfassendes Anamnesegespräch, einen standardisierten Lese-Rechtschreibtest, Intelligenztest, sowie die Überprüfung der Basiskompetenzen für den Schriftspracherwerb. Zu den Basiskompetenzen zählt die phonologische Bewusstheit. Überprüft werden diese Fertigkeiten je nach Alter mit dem BISC oder BAKO. Die Überprüfung der Motorik, der Artikulation und des Sprachverständnisses sowie Verfahren zur Erfassung der psychosozialen Belastungsfaktoren runden das Bild des Kindes ab. Je nach Problematik werden dann unter Umständen weitere Experten zu Hilfe gezogen. Die Meinung der Autorin, dass alle im Buch angeführten Spiele letztlich für das Symptomtraining von Bedeutung sind (S. 98), kann ich nicht teilen. Die Spiele für legasthene Kinder sind für Kinder, die in den verschiedenen Teilleistungsbereichen Probleme haben sicher nützlich, aber führen ganz bestimmt nicht zu einer Verbesserung der Lese-Rechtschreibleistung des Kindes. Die Auswahl der Spiele für das Symptomtraining ist brauchbar für den Einsatz in der Legasthenietherapie. Vorwiegend sollten allerdings evaluierte Rechtschreibprogramme zum Einsatz kommen. Auf kontrastives Üben muss verzichtet werden. Mind Maps sind gut und bereiten den Kindern Vergnügen, doch das angeführte Beispiel ist nicht zielführend, weil kontrastiv. Roswitha Wurm hat Recht, wenn sie meint, dass das Üben an den Fehlern der anstrengendste und mühsamste Teil des Legasthenietrainings ist. Aber es ist so, wie es Waldemar v. Suchodoletz am letzten Legastheniekongress in Berlin formulierte: „Lesen und Schreiben lernt man nur durch Lesen und Schreiben“. Computerprogramme sind nur dann sinnvoll, wenn sie einen Bezug zu Buchstaben oder Lauten haben. So ist z.B. das im Buch von Fr. Wurm zitierte Computerspiel Cesar Lesen1 auch nur bedingt zu empfehlen. Die Spiele der Gruppe 1 u. 2 „Visuelle Wahrnehmung“ und „Buchstaben erkennen“ sind nicht zu empfehlen. Eltern sollten sich gut über das therapeutische Angebot informieren. Entscheidende Kriterien für den Erfolg der Förderung sind die Methoden der Therapie und die Ausbildung des Therapeuten. Waldemar v. Suchodoletz meint: „Wenden sie bei Ihrem Kind nur Methoden an, deren Wirksamkeit nachgewiesen wurde.“ In den letzten Jahren ist ein wahrer Therapiemarkt entstanden, der kritisch zu bewerten ist. Nachdem der Begriff Legasthenietherapeut leider nicht geschützt ist, empfehlen Spezialisten Therapeuten, die aus den Berufsfeldern der Pädagogik und Psychologie kommen und entsprechende Erfahrung mitbringen. Die Hinweise zu den österreichischen Legasthenieverbänden sind einseitig und unvollständig, denn sie spiegeln nicht die Vielfalt der Angebote wider. Wer sich eingehend und nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft mit dem Thema Legasthenie auseinandersetzen möchte, der sollte Bücher von Experten wie z.B. G. Schulte-Körne und W. v. Suchudoletz wählen.
Empfohlen von: ADAPT Newsletter 33
Eintrag vom: 29.11.2006
"ADHS und Wahrnehmungsauffälligkeiten, Früherkennung und Prävention im Kindergarten und in der 1. Klasse" 
AutorIn(nen): Birgit Ruf/Karin Arthen
Verlag: Auer Verlag GmbH
Erscheinungsjahr: 2006
Rezension: ISBN 978-3-403-04544-1 Während die Früherkennung und Prävention von Auffälligkeiten in der körperlichen, geistigen und Wahrnehmungsentwicklung von Kindern schon längst zum Kenntnisstand von ErzieherInnen, Heilpäda-gogen (m/w) sowie Grundschullehrern (m/w) gehört, werden Krankheitszeichen, die auf eine Aufmerk-samkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hinweisen, noch viel zu häufig fehlinterpretiert. Eltern wird empfohlen, abzuwarten, das würde sich verwachsen, oder ein Erziehungsdefizit im Elternhaus unter-stellt. Erst wenn diese Symptome unter den Leistungsanforderungen der Schule so deutlich zu Tage tre-ten, dass eine negative Schulkarriere befürchtet werden muss, werden Kinder mit Verdacht auf eine ADHS einem Arzt zur Diagnose vorgestellt. Viel zu spät, wie viele Fachleute warnen! Inzwischen sind wertvolle Entwicklungsjahre ungenutzt verstrichen, haben sich Symptome u. U. verfestigt. Bisher gab es keine spezielle Fachliteratur, die pädagogische Fachkräfte im Kindergarten und zu Beginn der Schulzeit für diese Kinder und ihre Probleme sensibilisiert, sie über das Störungsbild umfassend und ideologiefrei informiert. Vor allem fehlte es an unterstützendem Material, den Entwicklungsstand zu ü-berprüfen sowie die besonderen Ressourcen dieser Kinder zu erfassen. Mit dem vorliegenden Fachbuch haben die Autorinnen Birgit Ruf und Karin Arthen Pionierarbeit in der Früherkennung und Prävention der ADHS im Kindergarten und in der 1. Grundschulklasse geleistet. Im Theorieteil wird die lebensbegleitende Störung unter Berücksichtigung der Probleme und ihrer Lö-sungsmöglichkeiten in der Kindergarten- und Vorschulzeit ausführlich geschildert. Ursachen, alterstypi-sche Symptome, Diagnostik und bewährte Behandlungsformen werden ebenso beschrieben wie Schulfä-higkeitskriterien und Interventionsmöglichkeiten. In der Einführung zum Praxisteil schreiben die Autorinnen: „Dies (Anm.: die Früherkennung und Präven-tion) dient keinesfalls dem Zweck, die Kinder zu stigmatisieren oder auszusondern. Vielmehr kann durch das rechtzeitige Erkennen von Frühsymptomen vielen Kindern geholfen werden, so dass sie nicht erst in den Teufelskreis von Schulversagen, Schulunlust und einer systematischen Entwertung ihres Selbstwert-gefühls geraten.“ Die besondere Leistung von Birgit Ruf und Karin Arthen zeigt sich vor allem in der Erarbeitung des über-sichtlichen Testmaterials für die Entwicklungsprüfung und dessen einfacher Handhabung. Die Fragebö-gen zur Entwicklungseinschätzung für Eltern und Pädagogen enthalten Fragen nach dem (nicht zufrieden-stellenden) Entwicklungsstand sowie den positiven Seiten. Um die Broschüre nicht zerknicken zu müs-sen, wäre es wünschenswert, wenn der Verlag die Fragebögen und Testvordrucke zusätzlich als kopierfä-hige Vorlage anbieten würde. Das Fachheft ist allen pädagogischen Fachkräften zu empfehlen, zu deren Aufgabe die Entwicklungsein-schätzung von Kindern zwischen 5 und 7 – 8 Jahren gehört. Ebenso eignet es sich als Unterrichtsmaterial für Fachschulen und Fachhochschulen, an denen diese Fachkräfte ausgebildet werden. Es gehört in jeden Kindergarten und ist für jene Eltern empfehlenswert, die die Arbeit der Pädagogen unterstützen und sich selbst intensiv mit der Entwicklung ihres Kindes auseinandersetzen wollen. Die Testinstrumente wurden von den Autorinnen, selbst Erzieherinnen und staatlich anerkannte Heilpä-dagoginnen, in Zusammenarbeit mit anerkannten ADHS-Experten entwickelt und erprobt. Darüber hinaus kann Birgit Ruf als langjährige Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Eltern von ADHS-Kindern auf eine umfangreiche Erfahrung mit diesem Personenkreis zurückblicken. Gesamturteil: Sehr gut
Empfohlen von: Gertraude Fydrich, ehem. 1. Vorsitzende im BV-AH e.V., Forchheim, Deutschland
Eintrag vom: 09.05.2006
"Inklusive Pädagogik" 
AutorIn(nen): Rainer Grubich (Koordinator der Projektgruppe "Inklusive Pädagogik") u.a.
Verlag: Edition Innsalz
Erscheinungsjahr: 2005
Rezension: Dieses Buch wurde von 29 verschiedenen österreichischen und deutschen im Schulwesen tätigen Pädagogen, Professoren bzw. Ärzten verfasst, die sich dem Thema der „Integration“ bzw. erweitert „Inklusion“ verschrieben. Inklusion bedeutet, jeder Schüler in seinem Sosein anzunehmen und jeden individuell zu fördern, egal ob hochbegabt, ob ein Kind mit ADHSoder schwer behindert, egal welcher Muttersprache oder Schultype. Anstelle einer Aussonderung (z.B. Aufteilung der Kinder in verschiedene Schultypen) ist Integration und innere Differenzierung das Ziel: Das bedeutet einerseits eine völlig andere Vorbereitung der LehrerInnen, Arbeiten im Lehrerteam, andererseits auch die Fähigkeit jeden Schüler individuell zu fördern – also auch Abgehen vom Frontalunterricht. Letztlich handelt es sich dann um eine „Schule für alle“- wie dies z.B. schon in Mehrstufen-Integrationsklassen verwirklicht wird - und bedarf Rahmenbedingungen, Strukturen. Besonders interessant fand ich das Kapitel über Leistungsbeurteilung, verfasst von Dr. Rupert Vierlinger (Univ.Linz), der sich mit der (Un)Vergleichbarkeit der Ziffernbenotung auseinandersetzt und den Vorschlag für eine „Portfolio-Mappe“ als Leistungsnachweis bringt. Vorgestellt wurde dieses Buch im Parlamentsclub unter dem Vorsitz des Bildungssprechers Dr. Erwin Niederwieser, und Rainer Grubich vermerkte in meinem Exemplar „damit Inklusion nicht exclusiv bleibt“.... Ein interessantes Buch für pädagogisch und politisch interessierte Eltern und LehrerInnen.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger
Eintrag vom: 09.05.2006
"Flip stellt die Welt auf den Kopf" 
AutorIn(nen): Roswitha Wurm
Verlag: Novum, Dornrain 3, 7312 Horitschon, office@novumverlag.at Tel. 02610-43111, Fax 02610-43111-28), Preis: € 11,90
Erscheinungsjahr: 2005
Rezension: Roswitha Wurm, die als Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin mit ihrer Familie in Wien lebt, hat ein anziehendes kleines Büchlein über einen bestimmten Philipp geschrieben, der sämtliche ADHS-Verhaltensweisen zeigt, auch wenn die Bezeichnung „ADHS“ nicht im Buch vorkommt. Was hier deutlich dargestellt wird, ist die Beziehung eines ADHS-Kindes zur Umwelt. Obwohl Philipp, genannt „Flip“, träumerisch, laut und unruhig sein kann, reagiert er fokussiert und ruhig, wenn seine Umgebung ihn als den Menschen annimmt, der er ist, und diese Umgebung ihm bei der Förderung seiner positiven Eigenschaften behilflich ist. Ein Büchlein für ADHS-Kinder und für die Erwachsenen, mit denen sie zu tun haben.
Empfohlen von: Mag. Anne Tischlinger
Eintrag vom: 09.05.2006
"Hopsi Hoppel" 
AutorIn(nen): Christina Steiner
Verlag: novum Verlag
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Ein Buch, das Kindern in schwierigen Situationen eine seelische Stütze sein kann: Hopsi Hoppel sieht aus wie ein ganz normaler Hase und ist es nicht. Er kann viel mehr als an der Möhre knabbern und die Ohren aufstellen – er kann seinem Freund Andi nämlich wirklich helfen. Dass der Hase spricht akzeptieren die Eltern erstaunlich schnell, aber die sind inzwischen wohl auch Harry Potter geschult und können souverän mit Zauberkräften bei Kindern und Tieren umgehen. Ein Hase, der mehr kann als andere, das ist fantastisch und auch wieder realistisch, jedenfalls in Kinderaugen. Hopsi ist ein Begleiter, wie Kinder ihn sich wünschen. Er ist aufgelegt zu Streichen und kann helfen, wo die Welt der Großen einfach noch zu groß ist. Zum Beispiel in der Schule, wenn die echt ätzende Lehrerin Dolores einfach zu weit geht und die Kinder nicht mehr weiter wissen. Da kann Hopsi seine Zauberkräfte einsetzen. - Die Autorin schildert die Welt aus den Augen der Kinder und versteht es, Spannung zu erzeugen bis zum Schluss, wenn Hopsi seinen Meerschweinchenfreund wieder findet. Jede Geschichte ist mit einem Augenzwinkern erzählt und gibt den kleinen Lesern einen Wink, wie sich in ihrem Alltag besser zurechtfinden können, auch ohne die Zauberkräfte eines Harry Potter. Dieser Zauberhase ist ein Vermittler in der Welt der Großen und der Kleinen – Verständnis und Vermittlung werden unaufdringlich thematisiert. Es ist ein kleines Buch mit vielen Themen wie Freundschaft, Familie, Tierliebe und Sich-wehren-können, die hängen bleiben. Lesenswert für Klein und Groß.
Empfohlen von: k.A.
Eintrag vom: 18.02.2006
"ADHS Roman ALEXANDER" 
AutorIn(nen): Claudia Weidt
Verlag: selbst
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: Da so viele Anfragen kommen bitte ich um Mails mit dem Betreff zu kennzeichnen: "Buchbestellung", dann geht es schneller. Der zweite Band ist in Arbeit. Dieses Buch geht nur in romanform bis zum Übergang weiterführende Schule! Der Preis ist inclusive Porto und Versand. scna.w@t-online.de
Empfohlen von: k.A.
Eintrag vom: 02.01.2006
"Alexander ... ein Jungen-Alltag mit ADHS" 
AutorIn(nen): Claudia Weidt
Verlag: Eigenverlag
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: Die Bücher werden signiert und können hier eingesehen werden: http://claudiaweidt.homepage24.de unter Leseprobe 2 findet ihr o.g. Buch. Unter Gästebuch oder Mailkontakt bzw. Linkliste gibt es noch mehr zu stöbern. gibt es auch in Österreich und Schweiz zu kaufen für 9 Euro zur Zeit mit Porto und Versand.
Empfohlen von: Julia Kemper
Eintrag vom: 02.01.2006
"Motorik 1/2005" 
AutorIn(nen): Skrodzki, von Lüpke, Köckenberger, Passolt/Schindler, Panten, Krowatschek
Verlag: Hofmann
Erscheinungsjahr: 2005
Rezension: ADHS, Psychomotorik contra Medikation?
Empfohlen von: G. Gabriel
Eintrag vom: 26.11.2005
"Alexander Ein Jungen-Alltag mit ADHS" 
AutorIn(nen): claudia weidt
Verlag: selbstverlag
Erscheinungsjahr: 2004
Rezension: hier gibt es leseproben, bilder, andere bücher und poesie von claudia weidt einzusehen und das auch noch kostenlos. find ich gut. guck mal rein! http://www.celestina64.blogmeister.de oder wird blogmeister mit zwei gg geschrieben? ausprobieren! und http://www.claudiaweidt.hompage24.de super links um die autorin und die orte des geschehens aus ihren büchern kennenzulernen.... danke für das vertrauen
Empfohlen von: rolf goldmann
Eintrag vom: 10.11.2005
"alexander - ein Jungen-Alltag mit ADHS" 
AutorIn(nen): claudia weidt
Verlag: Eigenverlag
Erscheinungsjahr: 2004
Rezension: ein super schönes, amüsantes buch, dass endlich nicht nur von der medizinischen seite, sondern von der menschlichen seite rüberkommt. klasse. ich bin auf die weiteren teile gespannt! schön, dass es das buch jetzt über isbn auch im handel gibt. von dem weiteren buch c. w. bin ich mehr als begeistert. nicht nur ihre sechsjährige krankenhausgeschichte, sondern auch spätere Krankenhauserinnerungen während des Verlustes ihrer Kinder in der Schwangerschaft schafft Frau Weidt, immer den Faden der Hoffnung im Auge zu behalten. Danke für die vielen Gefühle, die wir miterleben dürfen. Wir hoffen auf mehr Lesestoff von dieser Frau!!!
Empfohlen von: anja spies
Eintrag vom: 09.11.2005
" Ein Jungen-Alltag mit ADHS" 
AutorIn(nen): Claudia Weidt
Verlag: Selbstverlag
Erscheinungsjahr: 2004
Rezension: Siehe http://objektdesigner.de/ads/home/user/ADS_Pc%60.html
Empfohlen von: Susanne Maultasch
Eintrag vom: 26.10.2005
"DER KLEINE „SCHUL-SURVIVAL“ – ein beschwingtes Handbuch mit vielen Tipps für Elternvertreter und Lehrer" 
AutorIn(nen): Gabriele Hellmann
Verlag: k.A.
Erscheinungsjahr: 1999
Rezension: Gabriele Hellmann ist Elternbeiratsvorsitzende an einer Mannheimer Grundschule und Vertreterin aller Grundschulen im Gesamtelternbeirat der Stadt. Ihr kleines Büchlein ist humorvoll geschrieben und gezeichnet, voll Ideen aus der eigenen Erfahrung, wie man gute Kontakte zwischen ElternvertreterInnen und LehrerInnen an einer Grundschule herstellen kann. Vieles davon wirkt auch für österreichische Verhältnisse bekannt. Die Stärke des Buchs sind die vielen praktischen Beispiele, die eine unerfahrene ElternvertreterIn brauchen kann – Einladungen zu zwanglosen Eltern-Lehrer-Treffen (ZELT), Kennenlernspiele für Erwachsene, gesprächsfreundliche Sitzordnungen usw. Was vielleicht für Eltern von AD/HS-Kindern ermutigend sein könnte – Frau Hellmann betrachtet den Dialog zwischen Schule und Elternhaus als besonders wichtig, wenn Schulprobleme zu lösen sind. Nicht wenige Eltern von AD/HS-Kindern versuchen in den Schulen aktiv mitzuarbeiten, in der Hoffnung, dass das eigene Kind davon profitieren wird. Frau Hellmann zeigt der LeserIn wie man erfolgreiche Zusammenarbeit zustande bringt!
Empfohlen von: Claudia Bauer (ADAPT Newsletter 27)
Eintrag vom: 15.05.2005
"MEIN WEG MIT ADS" 
AutorIn(nen): Monika Meyer-Schneider
Verlag: Eigenverlag, Schweiz
Erscheinungsjahr: 2005
Rezension: Das kleine, gut lesbare Buch trägt den Untertitel „Vom chaotischen Existenzkampf zu Identität, Verlässlichkeit und Ordnung“. Die Autorin erzählt über den sexuellen Missbrauch, den sie als Kind in der Schweiz erlebte. Dazu ist grundsätzlich festzustellen, dass etwa Dr. Geoffrey Kewley; Kinderpsychiater und ADHS-Fachmann vom Learning Assessment Centre in W. Sussex, England den Verdacht in einem Buch äußerte, dass in ADHS Familien und zwar vermutlich wegen der Offenheit und „Distanzlosigkeit“ von ADHS-Kindern viel mehr sexueller und sonstiger Missbrauch vorkommen dürfte. Die Autorin berichtet über ihren langen Kampf mit der Gesamtproblematik ihres Lebens, wo vieles – ihr damals unbekannt – bereits ab den frühen Lebensjahren auf ADHS deutete. Ihr Arzt betont im vorliegenden Buch, dass es sich im Fall der Autorin „...um eine ADS plus Belastungsstörung nach kindlichem Trauma handelt...“. Monika Meyer-Schneider selbst erwähnt die vielen therapeutischen Sitzungen, wo sie „ausgelacht, abgewertet, falsch eingeschätzt und sogar verurteilt wurde“. Nach mehreren Ausbildungen und Jobs kamen die Erschöpfungs-Depressionen, Sinnkrisen und Kündigungen, begleitet von Wut, innerem Chaos, zwanghafter Überorganisation und zwischenmenschlichen Konflikten. Erst die Geburt ihrer Tochter und deren spätere ADHS-Diagnose brachte ihre jahrzehntelangen Gratwanderung zu einem Ende. Die Vermutung der Autorin, dass auch sie an ADHS litt, wurde bestätigt. Mit Hilfe einer medikamentösen Behandlung, einer Psychotherapie mit einer „außergewöhnlich kompetenten und einfühlsamen Therapeutin, welche tiefgreifende Kenntnisse über ADHS besitzt“, eines Coaches und ihres verständnisvollen Lebenspartners wurde sie schließlich zu einem zufriedenen Menschen. Diese Entwicklung verdankte sie nicht zuletzt dem aus ihrer Kindheit nachwirkenden starkem Einfluss ihres Großvaters. Insgesamt ein lesenswertes Buch für Erwachsene mit ADHS, die Inspiration brauchen.
Empfohlen von: Claudia Bauer (ADAPT Newsletter 27)
Eintrag vom: 15.05.2005
"LASS MICH, DOCH VERLASS MICH NICHT" 
AutorIn(nen): Cordula Neuhaus
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2005
Rezension: “Lass mich, doch verlass mich nicht“ (dtv) ist das neueste Buch der auf dem Gebiet ADHS sehr engagierten deutschen Psychologin, Verhaltenstherapeutin und Heilpädagogin Cordula Neuhaus. Ihr bis jetzt ausführlichstes und sehr gut geschriebenes Buch zum Thema ADHS ist das Ergebnis vieler Jahre Beschäftigung mit betroffenen Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit jungen Erwachsenen sowie deren Eltern. Auch mit anderen Erwachsenen, die zuvor noch nie von ADHS gehört hatten. Frau Neuhaus zitiert ausführlich aus der wissenschaftlichen Literatur (z.B. aus der Gehirnforschung und der Emotionspsychologie – eine lange Literaturliste ist im Buch enthalten) und beschreibt die relevanten Ergebnisse in einer für Laien verständlichen Sprache. Es geht um ADHS und sämtlichen Arten von Partnerschaft – Ehepaare, LebensgefährtInnen, Kinder, Eltern, FreundInnen, KollegInnen usw. Neuhaus behandelt detailliert Themen wie: die Symptomatik und Diagnostik bei Erwachsenen, die unterschiedliche Symptomatik der betroffenen Kindern, ADHS und die Paarbeziehung, die Sexualität, die Eifersucht und die Gesundheit. Ebenso die äußerst wichtigen Bewältigungsstrategien und Voraussetzungen für den besseren Umgang mit sich und anderen. Wenn man selbst ADHS-Erwachsene in der Familie hat, fällt es schwer das einmal begonnene Buch wieder aus der Hand zu legen, weil es interessant und aufregend wie ein Krimi geschrieben ist. Man erfährt, z.B., dass manche Menschen, die extrem ordnungsliebend und innerhalb der Familie herrschsüchtig sind („Kontrollfreaks“), nicht unbedingt an einer Zwangsstörung leiden, sondern von ADHS als Grundstörung betroffen sein können. Das Buch von Cordula Neuhaus ist m. E. ein MUSS für alle, die von ADHS entweder selbst betroffen sind bzw. mit ADHS bei Erwachsenen zu tun haben.
Empfohlen von: Claudia Bauer (ADAPT Newsletter 27)
Eintrag vom: 15.05.2005
" „Bin ich anders? – Mädchen und Frauen mit ADS“" 
AutorIn(nen): Das Buch „Understanding Girls with AD/HD“ von Kathleen G. Nadeau, Ph.D., (Silver Spring, 1999/USA) wurde von Angelika Merkel übersetzt und von Miroslawa Britzkow bearbeitet.
Verlag: k.A.
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: In dem Buch geht es um Mädchen mit ADS. Man erfährt über die 4 Typen von Mädchen mit ADS und wie sich das ADS unterschiedlich in ihrem Leben erkennbar macht. Das Buch bietet neben den alltäglichen Erfahrungen mit ADS, auch Infos für die Eltern, deren Mädchen ADS haben, an. Zusätzlich beinhaltet das Buch eine Prüfliste zur Selbsteinschätzung von Mädchen mit ADS. Das Buch beschreibt ebenfalls Frauen mit ADS und welche Hilfe Frauen mit ADS in Anspruch nehmen können. Das Buch ist insbesondere für Personen gedacht, die sich nicht so gut mit ADS auskennen bzw. Hilfe, sowie Informationen über ADS brauchen, um diese Störung besser zu verstehen. Die besonders gute Gliederung des Buches, sowie die Unterteilungen der Kapitel im Power Point Format machen das Buch leicht verständlich. Weiters sind die wichtigsten Stellen und Hinweise farblich dargestellt, so dass der Leser jederzeit die wichtigsten Informationen beim Nachschlagen finden kann. Insgesamt, ein sehr gutes Buch, leicht verständlich, und deshalb für junge Leute angenehm zu lesen.
Empfohlen von: M. Bruckner (ADAPT Newsletter 27)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Späte Mütter, Späte Väter – Babyglück im besten Alter" 
AutorIn(nen): Nadja Brandstätter, Georg Freude, Euke Frank
Verlag: Axel Jentsch Verlag (Linde Verlag)
Erscheinungsjahr: 2004
Rezension: Das erste umfassendes Standardwerk zum Thema „Späte Elternschaft“. Das Buch bietet neben fundierten medizinischen Informationen auch Infos zu alternativen Therapien, Infos zu möglichen Ursachen und viele Antworten zu Schwangerschaft und Geburt, sowie den Test „ Wann ist der richtige Zeitpunkt für Ihr Baby“. Die AutorInnen sind führende Fachleute für Fortpflanzungsmedizin, Endokrinologie, Hormone und Psyche bzw. Journalistin des Frauenmagazins „Woman“.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 26)
Eintrag vom: 15.05.2005
"LERNEN – Gehirnforschung und die Schule des Lebens" 
AutorIn(nen): Manfred Spitzer
Verlag: Spektrum Akad. Verlag, Berlin
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Können Sie sich vorstellen, Sie haben Urlaub, liegen am Strand am Meer... und können das Buch nicht aus der Hand legen, so spannend liest es sich??? Tatsächlich – so erging es mir bei Manfred Spitzers neuem Fachbuch: Lernen. Der Autor: Neurobiologe, Psychiater, Psychologe, Philosoph, Musiker, Klinikchef und Univ. Professor in Ulm, Leiter eines neugegründeten Instituts, das die Erkenntnisse der neurobiologischen Forschung für die Schule, fassbar machen bzw. Unterrichts- und Lernmethoden auf ihre Relevanz untersucht. Neueste Ergebnisse aus der Hirnforschung werden im Plauderton präsentiert:. Lernen funktioniert in vieler Hinsicht anders, als bisher angenommen. Lernen findet nämlich nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Leben und durch das Leben statt „manchmal sogar dann, wenn sich dieses in der Schule abspielt“. Lernen findet im Kopf statt, und die neurobiologischen Grundlagen können durch viele praktische Beispiele besser verstanden werden. „Wir alle lernen dauernd, ob wir wollen oder nicht!“ „Schüler sind nicht dumm, Lehrer nicht faul und die Schule nicht kaputt“. In dem Buch, das nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Freude bereiten soll (was es tatsächlich auch tut!) werden die allgemeinen Prinzipien aus der Hirnforschung für den Alltag abgeleitet, gespickt mit vielen Anekdoten, die die Besonderheiten hinter dem Allgemeinen aufzeigen. Manfred Spitzer scheut sich nicht, aktuelle Themen wie Fernsehen, Video Spiele, Computereinsatz in der Schule usw. anzusprechen und brisante Antworten zu geben. Wie ist es mit Nicht-muttersprachlichen Kindern im Unterricht, wie lernen wir Gemeinschaft und solidarisches Handeln? Ist das Leben nur ein rücksichtsloser Kampf oder lassen sich Gründe für solidarisches Handeln in der biopsychologischen Konstitution des Menschen finden? Wie ist es mit dem Altern? Welchen Sinn, welche Aufgabe haben alte Menschen? Der Autor verbindet biopsychologisches Wissen mit ethischen Fragen, erklärt Lernen über den Lebenszyklus des Menschen, zeigt aber auch, dass Reformen von Schule und Bildungswesen unausweichlich sind! Spitzers neuestes Fachbuch ist ein spannend geschriebenes Buch, eines über das man diskutieren möchte, ein Buch, das wichtige Fragen aufwirft und Antworten gibt. Ein Buch, das man verschenken möchte, ein Buch, das jeder Lehrer, Erzieher, Psychologe und Elternteil gelesen haben sollte!!!!!! Ein Buch, das in keiner pädagogischen und psychologischen Ausbildung fehlen sollte!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 25)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Motivation und lernen aus der Perspektive lebenslanger Entwicklung" 
AutorIn(nen): C. Spiel, U. Kastner-Koller, P. Deimann (Hg)
Verlag: Waxmann Verlag
Erscheinungsjahr: 1996
Rezension: Dieser Sammelband beinhaltet 20 Aufsätze verschiedener AutorInnen und wurde als Festschrift für Prof. Brigitte Rollett, Institut für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Univ. Wien, herausgegeben. Es ist insbesondere für PsychologInnen, TherapeutInnen und interessierte PädagogInnen lesenswert, die sich mit den Themen Motivation und Lernen beschäftigen. So konnte in Grundlagenforschung und in anwendungsbezogenen Untersuchungen gezeigt werden, dass Lernen nicht nur in pädagogischen Feldern wie z.B. der Schule stattfindet, sondern auch therapeutische Interventionen umfasst. Der vorliegende Band umfasst die Themenbereiche Motivation und Lernen im Kleinkindalter, der Schule und Lernen im Erwachsenenalter. Lern- und leistungsrelevante Kognitionen und Emotionen beim Lernen: Über das Lehren des Lernens; Prüfungsemotion, Lernen und Leistung; Lernen, Motivation und Sozialklima. Es befasst sich auch mit dem Aspekt der Anstrengungsvermeidung – Keine Motivation zum Lernen? Anstrengungsvermeidung und elterliches Erziehungsverhalten. Ein Fachbuch für Psychologen, Pädagogen, Sonder- und Heilpädagogen, Therapeuten.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 22)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Dazugehören - Wie Kinder ihren Platz in der Klasse finden" 
AutorIn(nen): Ingo Spitczok von Brisinski
Verlag: Cornelsen Scriptor Verlag, Berlin
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Der Autor, selbst Vater zweier schulpflichtiger Kinder, ist Chefarzt an den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Viersen/Deutschland. Dieser Ratgeber ist gleichermaßen für Eltern wie für Lehrer lesenswert, beschreibt er doch die in jeder Schulklasse bekannten Vorgänge der Cliquenbildung und Ausgrenzung: Nicht jedes Kind findet Anschluss, manche werden zum Außenseiter abgestempelt oder sogar gemobbt. Wenn ein Kind längere Zeit ausgegrenzt wird und darunter leidet, ist ein Eingreifen der Erwachsenen notwendig. In eindrucksvoller Weise zeigt dieser Ratgeber, wie und was Eltern tun können, wie sie gemeinsam mit dem Kind und dem Lehrer für Abhilfe sorgen können. Dabei wurde auch auf das „Anderssein“ durch Entwicklungsrückstände oder durch besondere Begabungen, Angststörungen, Depression, Autismus oder ADHS in einfühlsamer Weise hingewiesen. Ganz wichtig sind Gespräche mit dem Kind, mit dem Lehrer und die Suche nach gemeinsamen Lösungen, damit auch Ihr Kind seine Stärken in die Klassengemeinschaft einbringen kann und so vom „Out-“ zum „Insider“ werden kann. Das grafisch sehr ansprechend gestaltete Buch enthält nicht nur wichtige Informationen sondern auch wertvolle Tipps.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 22)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Schokolade im Gehirn und weitere Geschichten aus der Nervenheilkunde" 
AutorIn(nen): Manfred SPITZER
Verlag: Schattauer Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Fantastisch, wie Prof. Spitzer Geschichten erzählt, Geschichten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und humorvoll wie spannend zu lesen sind! Ein absoluter Hochgenuss!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"A.D.S – Das Erwachsenen-Buch:" 
AutorIn(nen): Neue Konzentrations- und Organisations-Hilfen für Ihr Berufs- und Privatleben
Verlag: Oberstebrink Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Ein Klassiker und Bestseller! Zerstreuter Professor oder liebenswerte Chaotin. Wer kennt sie nicht oder ist vielleicht selbst eine(r)? Symptome und Ursachen werden erklärt, konkrete Tipps und Hinweise als „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegeben. Ein Kapitel ist der Paar-Problematik gewidmet. Beigefügt sind Checklisten, Erklärung von Fachausdrücke und nützliche Adressen.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmligner (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"ADS: TopFit beim Lernen: Bedienungsanleitung für dein Gehirn" 
AutorIn(nen): Elisabeth AUST-CLAUS und Petra-Marina HAMMER
Verlag: OptiMind Media Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Dieses sehr lebhaft und bunt gestaltete Arbeitsbuch richtet sich direkt an Kinder ab etwa 10 Jahren und Jugendliche, die sich mit ihrer speziellen Situation und einer für sie günstigen Form des Lernens auseinandersetzen wollen. Es beinhaltet Tipps zur Unterstützung beim Lernen, Hausaufgabenmachen, zur besseren Strukturierung des Schulalltags und für neue Lernstrategien und versucht mit vielen bunten Einschüben die Motivation beim Lesen aufrecht zu halten. Etwas gewöhnungsbedürftig sind schmissige Ausdrücke. Als Lese- und Arbeitsbuch regt es zum Ausprobieren an. Von Jugendlichen kann es allein durchgearbeitet werden oder Trainingsprogramme unterstützen. Tages- und Wochenplaner sind zum Kopieren beigeheftet, können auch unter www.optimind-media.de runtergeladen werden.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"ADS – Eltern als Coach:" 
AutorIn(nen): Ein praktisches workbook für Eltern. Das OptiMind©-Konzept
Verlag: OptiMind Media Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Jeder betroffene Elternteil weiß, wie sehr es sich bei ADS „um ganz besondere Kinder“ handelt und wie groß die täglichen Herausforderungen sind. Nerven der Eltern liegen blank, endlose Diskussionen um Regeln, Kreativität aber auch besondere Eigenwilligkeit, gepaart mit Vergesslichkeit oder Aggression.... viele Mütter sind verzweifelt, wenn dann auch noch die Forderungen des Schulalltags dazu kommen. Dieses Buch gibt Hinweise, Tipps und konkrete Hilfestellungen zur besseren Bewältigung des Alltags und der Förderung der Selbständigkeit – es bietet eine Anleitung zum Alltags- und Hausaufgabenmanagement mit konkreten Tipps aus dem ADS-OptiMind Elterntraining mit Kopiervorlagen für Punkteplan, Wochenplaner etc. Das Workbook ist ein wertvoller Ratgeber für Eltern, Lehrer und Erzieher aber auch als Anregung für Lerntrainer, Therapeuten oder ADS-GruppenleiterInnen gut zu verwenden. Für Lesemuffel: Das Buch ist auch als DVD Version erschienen und kostet € 49,80.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Das ADS Buch - Neue Konzentrationshilfen für Zappelphilippe und Träumer" 
AutorIn(nen): Elisabeth AUST-CLAUS und Petra-Marina HAMMER
Verlag: Oberstebrink Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Die beiden Autorinnen – Kinder-Jugendfachärztin bzw. Psychologin – arbeiten seit Jahren gemeinsam im eigenen Institut. Sie sind nicht nur erfahrene ADS DiagnostikerInnen sondern auch TherapeutInnen mit Ausbildungen in systemischer Familientherapie, Verhaltenstherapie und haben das OptiMind© Konzept entwickelt. Dr. Dieter Claus ist FA für Neurologie und Psychiatrie und leitet auch Fortbildungsseminare für Fachleute und Betroffene. Es richtet sich an alle, die mit ADS zu tun haben: Eltern wie Fachleute. Ursachen und Symptome werden erklärt sowie das OptiMind-Konzept ausführlich dargestellt. Einzelne Kapitel richten sich direkt an die Kinder, an Eltern, an LehrerInnen bzw. Ärzte und Therapeuten. Checklisten und Arbeitspläne sind beigefügt. Ein praktischer Ratgeber! Es richtet sich an alle, die mit ADS zu tun haben: Eltern wie Fachleute. Ursachen und Symptome werden erklärt sowie das OptiMind-Konzept ausführlich dargestellt. Einzelne Kapitel richten sich direkt an die Kinder, an Eltern, an LehrerInnen bzw. Ärzte und Therapeuten. Checklisten und Arbeitspläne sind beigefügt. Ein praktischer Ratgeber!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Lernen mit ADS Kindern: Ein Praxishandbuch für Eltern, Lehrer und Therapeuten" 
AutorIn(nen): Armin Born & Claudia Öhler
Verlag: Kohlhammerverlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Das Buch wurde innerhalb eines Jahres schon zum zweiten Mal aufgelegt, was für die Kompetenz der beiden Autoren – sie sind Psychologen, Pädagogen und Therapeuten – spricht. Es ist ein Handbuch, Ratgeber, Mutmacher für Eltern, Lehrer und Lerntherapeuten. Vorausgesetzt wird die Kooperation von Schule und Elternhaus, also von Erwachsenen, die ADS Kindern Unterstützung geben. Das WIE der fachlich kompetenten Hilfe wird in dem Buch anhand von praxisnahen Beispielen gezeigt und sollte in keiner Schulbibliothek und keiner Familie mit einem betroffenen Kind fehlen!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 21)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Nervensachen. Perspektiven zu Geist, Gehirn und Gesellschaft" 
AutorIn(nen): Manfred Spitzer
Verlag: Spitzauerverlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Wieder ein wahnsinnig interessant zu lesendes Fachbuch des bekannten Autors. Neueste wissenschaftliche Ergebnisse werden als "Geschichten" erzählt, z.T. mit ausgesprochen humorvollen Passagen. Wer wußte denn schon, dass Skinner Erich Fromm (ohne dessen Wissen) in einer Sitzung, wo er sich gegen den Behaviorismus wandte, einfach konditionierte? Diese und andere Geschichten und Berichte aus Forschungen finden sich in diesem Buch: humorvoll und gut verständlich formuliert – so spannend kann Forschung sein! Vielseitig und von verschiedensten Blickwinkeln wurden die Forschungsergebnisse in Themenbereichen abgehandelt: Historisches (von Hippokrates bis zur Begegnung Skinner und Erich Fromm – angewandte Konditionierung versus Theorie), Neuroplastizität (Lernen, Verdrängen, Sexualität), Entwicklung (Biologie und soziales Lernen), Emotionen, Schlafen und Träumen, Forschen, Neurobiologie und Gesellschaft bis hin zur Evolution. Gescheit und witzig – somit nicht nur für Fachleute (Ärzte und Psychologen) oder Studenten, sondern durchaus auch für interessierte Laien lesenswert!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 20)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Welche Hilfestellung bietet Sozialarbeit hyperaktiven Erwachsenen in der Voralberger Arbeitswelt – Hyperaktivität als gesellschaftliche Bereicherung?" 
AutorIn(nen): Andreas Ritzler, Dipl.Soz.Arb.
Verlag: Diplomarbeit
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Ich habe schon lange keine so gewissenhaft recherchierte und zugleich höchst spannende Diplomarbeit gelesen. Der Verfasser, Dipl.Soz.Arb. und Streetworker in Vorarlberg hat nicht nur die verschiedenen Diagnosenamen Revue passieren lassen, sondern auch die Veränderung der Ausprägung von AD(H)S in den unterschiedlichen Lebensaltern genau beschrieben. Weiters hat er Interventionsmöglichkeiten durch Elternhaus, Schule, Therapie, Medizin und Sozialarbeit aufgezeigt und Hilfsmöglichkeiten bzw. Anlaufstellen, die es dzt. in Vorarlberg gibt, vermerkt. Besonders erfreulich fand ich, dass er den Blick auf positive Eigenschaften, die AD(H)S Betroffene aufweisen – Kreativität, Spontaneität, Humor usw. – richtete und Berufe, in welchen diese Eigenschaften Erfolg versprechen, anführte. Diese Diplomarbeit ist keinesfalls nur für Vorarlberger Leser interessant, sondern auch für andere, die sich mit Jugendlichen und Erwachsenen auseinandersetzen. Sie kann beim Autor unter rietzler.andreas@ifs.at angefordert werden.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 20)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Weggelegt – Kinder ohne Medizin?" 
AutorIn(nen): Hrsg.: Waldhauser, Jürgenssen, Popow, Püspök, Tatzer et al.
Verlag: Czernin Verlag
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Am 29. September 2003 fand im Cafe Landtmann in Wien eine Pressekonferenz zur Präsentation des Buches "Weggelegt – Kinder ohne Medizin?" statt, wo die Autoren ihre Motivation offenlegten und eine Kurzfassung der im Buch angesprochenen Problematik gaben: "Die medizinische Versorgung von Kindern in Österreich ist im Begriff, einen nicht wieder gut zu machenden Schaden zu erleiden. Wer dies erkennt und schweigt, macht sich schuldig!" Das Buch wurde aus tiefer Sorge um die Kinder- und Jugendmedizinische Versorgung und Fachärztliche Ausbildung verfasst. Es zeigt den beginnenden Zusammenbruch von Strukturen auf, die durch einseitige Prioritätensetzung, (falsche) Spargesinnung und bürokratische Fehlentscheidungen entstanden sind. Es gehört Mut und Zivilcourage dazu, die Situationen schonungslos offen zu legen. Das Buch soll keinesfalls verunsichern, sondern aufrütteln. Mit ungemeinem Einfühlungsvermögen und Engagement haben die Autoren die Situation von Eltern kranker und behinderter Kinder aufgezeigt, die oft langjährige Suche nach der richtigen Diagnose und Therapie - die nicht nur Eltern von AD(H)S Kinder betrifft - und ihr Arbeitsgebiet dargestellt. Der Bogen spannt sich von der Ausbildung der Kinderfachärzte über notwendige Spezifikation bis hin zu Versorgungslücken, besonders brisant geworden durch die kürzlich veranlasste Einsparung von stationären Betten der Heilpädagogik im AKH Wien... Probleme mit der Krankenkasse (z.B. wegen mangelnder Bewilligung notwendiger Medikamente) werden ebenfalls aufgezeigt. Das von elf namhaften Fachärzten, einer Biologin und Leiterin der SH Gruppen verfasste Buch ist hochaktuell und äußerst brisant – und wird hoffentlich Eltern den notwendigen Mut geben, ihre Situation als "Anwalt ihres Kindes durchzufechten". Ein Hoffnungsschimmer bleibt, dass durch die Darstellung der aktuellen Notsituation Verantwortliche aufgerüttelt und die notwendigen Verbesserungen eingeleitet werden!!!!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 20)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Mythos Konzentration – Ratgeber für Eltern, Lehrer und Erzieher" 
AutorIn(nen): Christiane STEINER
Verlag: ÖBV & hpt
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Wieso Mythos? Die in eigener Praxis südlich von Wien arbeitende Psychologin und Biofeedback-Trainerin erklärt diese Wortwahl damit, dass viele Eltern und Pädagogen falsche Vorstellungen vom Wesen der Konzentration haben: Denn nicht „mehr“, sondern entspannter ist zu lernen. In sehr einfacher Weise erklärt sie psychologische Lerntheorie und Lernen von Selbstkontrolle mittels Bio-Feedback-Training. Weitere Aspekte ihrer Arbeit sind die Analyse der individuellen Lernsituation, der Atmung, Körperhaltung und des inneren Monologs (Vorstellungen, Befürchtungen). Nach den einzelnen Kapiteln findet man Tipps und Anregungen für den Schulalltag. Ein sehr leicht zu lesendes Buch – Elternratgeber.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 18)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Geist im Netz: Modelle für Lernen, Denken und Handeln" 
AutorIn(nen): Manfred Spitzer
Verlag: Spektrum Akademischer Verlag, Berlin
Erscheinungsjahr: 2000
Rezension: Wie funktioniert das Gehirn? Wie schaffen es Milliarden von Nervenzellen Denken, Lernen, Fühlen und Handeln hervorzubringen? Warum spielen Kinder und warum lernen sie rascher als Erwachsene? Unter welchen Bedingungen lernt man gut? Was kann schiefgehen, wie können sich Konzentrationsstörungen oder psychische Krankheiten entwickeln? M. Spitzer schildert anschaulich und anhand vieler praktischer Beispiele und anhand von Computermodellen die Funktion neuronaler Netzwerke, das Zusammenspiel der Nervenzellen und deren Auswirkungen. Wieder ein enorm spannendes Buch – für Fachleute, StudentInnen und Eltern gleichermaßen geeignet! Mit ausführlicher Literaturliste und Index.
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 18)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Musik im Kopf Hören: Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk" 
AutorIn(nen): Manfred SPITZER
Verlag: Schattauer, Stuttgart
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Warum Musik? Wie wirkt Musik? Was geschieht im Gehirn, wenn wir Musik machen, hören oder verstehen? Was ist Begabung? Manfred Spitzer geht dieses komplexe Thema in bekannt interessanter Weise von verschiedensten Aspekten her an: historisch, physikalisch, neurophysiologisch, medizinisch, psychologisch und gruppendynamisch. Dieses Buch regt zum Staunen an und zur Bewunderung der Vielfältigkeit unserer menschlichen Natur und Kultur. Für Fachleute (Musiker, Musiktherapeuten, Psychologen, Mediziner) wie auch für jeden aufgeschlossenen und interessierten Menschen eine spannende Lektüre!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 18)
Eintrag vom: 15.05.2005
"„meine deine unsere - Leben in der Patchworkfamilie“" 
AutorIn(nen): Peter Scheer, Marguerite Dunitz-Scheer
Verlag: Falter
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Familien sind heute oft bunt zusammengewürfelt – es leben Kinder mit Eltern zusammen, die nicht immer ihre eigenen sind. Nur mehr etwa 30 % der Kinder leben mit beiden (leiblichen) Eltern zusammen, dem Idealbild der „normalen Familie“. 30 % bei nur einem Elternteil (meist der Mutter) und über 30 % der Kinder leben mit einem Eltern- und einem Stiefelternteil. Knapp 10 % der Kinder wechseln nach der Trennung zwischen beiden Elternteilen. Diese Zahlen stammen aus einer Umfrage, durchgeführt an österreichischen Mittelschulen (städtischer Bereich). Das bedeutet, dass es – statistisch gesehen – eigentlich keine Norm für „Familie“ gibt. Dieser Tatsache haben sich die beiden Autoren – beide psychotherapeutisch arbeitende Kinderfachärzte, die sowohl im klinischen Alltag als auch aus eigener Erfahrung mit den Problemen und Chancen des Lebens in einer „Patchworkfamilie“ mit insgesamt 8 Kindern konfrontiert sind, humorvoll gestellt. Es entstand ein Buch, das einerseits Ratgeber ist, vielleicht sogar Fachbuch, andererseits Kurzgeschichte, Selbstreflexion aus einer ungemein humorvollen Perspektive, so dass man schon bedauert, nicht selbst in so einer „Patchworkfamilie“ zu leben. Von Trennung und Verbindung, von „deinen, meinen und den unseren Kindern“ ist die Rede, vom Alltag in einer Patchworkfamilie. Von Eifersucht, langen Telefonaten mit der „Ex“, vom einsamen Vatertag, von Männergesprächen, von Schulstress bis hin zum Geld – nichts wird ausgelassen und aus fachlicher wie persönlicher Perspektive erzählt. Quintessenz: Eine positive Lebenseinstellung und den Mut, die Herausforderung des Alltags in der Partnerschaft und mit den Kindern zu leben, mit all den Höhen und Tiefen, die zum Abenteuer Leben dazu gehören. Dieses Buch gehört unbedingt gelesen – vorgelesen! Und: hoffentlich erscheint es auf CD – für Lesemuffel.....
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 18)
Eintrag vom: 15.05.2005
"ADS und Schule – Tipps für Unterricht und Hausaufgaben" 
AutorIn(nen): Rosemarie Farnkopf
Verlag: Beltz TB
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Wie der Titel schon sagt, handelt es sich um ein sehr praxisorientiertes Buch für Lehrer und Eltern. Die Autorin beleuchtet umfassend und mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Wissen und Verständnis die Situation von Kindern mit gestörter Aufmerksamkeit, sowohl die Hyperaktiven wie auch die verträumt Hypoaktiven. Sehr angenehm, dass sie auf positive Eigenschaften der Kinder hinweist, und so den Blick auch auf Stärken der Kinder frei gibt. Die Autorin gibt Anregungen und Tipps für den Unterrichtsalltag vor allem in der Grundschule. Faktoren wie Unterrichtsgestaltung und -methoden, Verhaltensbeobachtung, Lehrer – Schüler-Beziehung wurden sehr praxisnah behandelt. (u.a. zitiert sie dabei Cordula Neuhaus, Hans Biegert und Manfred Döpfner.) Ebensolche praktikable Hinweise und Tipps gibt sie für Eltern und für die Situation der Hausaufgabengestaltung, aber auch zur besseren Selbststeuerung der Kinder! Weniger gelungen finde ich jenen Aspekt des ersten Kapitels über mögliche Ursachen, wobei sie dabei auch medizinisch umstrittene Thesen zitiert. Hier schien mir eine klare Abgrenzung zur Diagnostik und der eindeutige Hinweis auf medizinisch-psychologische Abklärung und multimodale Therapie geeigneter zu sein. Im Anhang finden sich sehr nützliche „Pädagogische Tipps“ und Vorlagen für Hausaufgaben, Hausaufgaben-Pläne, Hausaufgaben-Regeln (nach Döpfner) sowie der Selbstbeobachtungs-bogen für Kinder (Imhof nach DuPaul), der zur Selbststeuerung anregt. Umfangreiche Literaturhinweise samt Trainings-, Entspannungs- und Therapieprogrammen und ein Sach- und Personenregister runden das sehr praxisbezogene Buch ab. Ein Buch, das aufgrund der Praxisnähe sicher von vielen Lehrern, Horterziehern, Eltern und von anderen pädagogisch Interessierten sehr geschätzt werden wird!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 17)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Alltagsprobleme mit ADS Kindern wirkungsvoll lösen:Das ADDapt-Programm" 
AutorIn(nen): David Pentecost
Verlag: Beltz TB
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Titel der englischen Originalausgabe 2000: „Parenting the ADD Child. Can´t Do? Won´t Do? Practical Strategies for Managing Behaviour Problems in Children with ADD and ADHD.” – was auf den Inhalt des Buches treffend hinweist. David Pentecost arbeitet in London als Lehr- und Familientherapeut und leitet Fortbildungen für Eltern und Fachleute, die mit ADS zu tun haben. In dem Buch stellt er verschiedene, langjährig erprobte Methoden vor, die er in einem praktikablen und sehr wirksamen Trainingsprogramm zusammengefasst hat. Selbst wenn schon einiges „schief“ gelaufen ist, kann durch eine geeignete elterliche Einstellung und durch elterliches Verhalten, durch Lob, Konsequenz und durch besondere Aufmerksamkeit („Sonderzeiten“) die Wiederherstellung einer positiven Eltern-Kind-Beziehung gelingen! Es ist ein wunderbares Handbuch für Eltern, kann aber ebenso – gemeinsam mit den Büchern von Cordula Neuhaus - als Basis zur Anleitung für Elterntrainings Verwendung finden. Es sollte in keiner Bibliothek von Selbsthilfegruppen fehlen und kann durch seine Praxisnähe ratlosen oder verzweifelten Eltern von Kindern bis zur Pubertät Anleitung und Hilfestellung für den täglichen Erziehungsalltag bieten!
Empfohlen von: Dr. Renate Grimmlinger (ADAPT Newsletter 17)
Eintrag vom: 15.05.2005
"Das Märchen vom ADHS-Kind" 
AutorIn(nen): Thomas Armstrong
Verlag: Junfermann
Erscheinungsjahr: 2002
Rezension: Setzt sich kritisch mit der fälschlichen Diagnostizierung der sog. ADHS auseinander. Der Autor empfielt 50 drogenfreie Strategien - welche im Übrigen funktionieren - zB. Maßnahmen zur Stärkung der Selbstachtung, optimale Förderung von Vitalität und Kreativität. Mit Checklisten, mit deren Hilfe der Leser die für ein Bestimmtes Kind besten Interventionen finden können. Armstrong: Dr., früher Sonderschullehrer; Autor und Vortragender. Berät ua. "Sesamstrasse", European Council of Internat. Schools". Vorwort von Vera F. Birkenbihl: "Ich freue mich, dass diese Werk jetzt auf Deutsch erscheint, denn auch bei uns wächst das Bewußtsein, dass es nicht angehen kann, wenn wir stetig ein wachsendes Heer an kleinen braven Ritalin-Soldaten heranziehen." Sehr gutes Buch!
Empfohlen von: einem Fachmann
Eintrag vom: 03.09.2004
""Alltagssituationen spielend meistern" - ein Handlungsleitfaden für den Alltag von Familien mit hyperaktiven Kindern" 
AutorIn(nen): A. Höfkes, A. Trepte, U. Trahe
Verlag: verlag modernes lernen
Erscheinungsjahr: 2003
Rezension: Durch zwei Familienmitglieder mit der Diagnose ADHD (meine Tochter und ich) ist es für mich sehr wichtig immer mal wieder neue Anregungen zu bekommen wie ich neuen Schwung und neue Ideen in die Erziehung und Förderung meines Kindes im Familienalltag bekomme. Um es kurz zu machen: "Alltagssituationen spielend meistern hat mir eine ebenfalls betroffene Mutter empfohlen, und ich war begeistert!!!!! Das ist einfach mal ein erfrischen anderer und alltagsnaher Leitfaden für Eltern, der einem ganz neue Ideen verpaßt. Ich würde mir wünschen, dass andere betroffene Eltern auch von diesem Buch erfahren. ausserdem habe ich noch folgendes über dieses Buch gelesen (kann es selber wohl nicht besser schreiben!!) "Es ist kein Buch, das schon in jedem Regal steht. Diese Sammlung von Praxisvorschlägen beeindruckt durch die durchweg kompetenzzentrierte Sicht des Kindes. (Nina Hälker, Ergotherapie & Rehabilitation) „Mit hyperaktiven Kindern spielend zurecht kommen: Eltern von hyperaktiven Kindern wissen es nur zu gut: Der Alltag mit ihnen kann sehr anstrengend sein. Das ist einer der Gründe, warum ihre 'Defizite' für betroffene Eltern meistens im Vordergrund stehen. Umso schöner, dass mit 'Alltagssituationen spielend meistern' ein Büchlein erschienen ist, das eine positive, 'ressourcenorientierte' Sicht von Kindern mit einer Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHD) vermittelt. 'Unsere Kinder fordern uns heraus, kreativer und kommunikativer zu werden...„' heißt es im Vorwort von Dorothea Schlegtendal. Und so haben drei junge Ergotherapeutinnen einen kompakten, übersichtlichen und leicht lesbaren Handlungsleitfaden für den Alltag geschrieben, der betroffenen Eltern hilft, in diesem Sinne mit ihren Kindern umzugehen. Der Titel ist bewusst doppeldeutig formuliert, denn wer mit Kindern im Alltag spielerisch umgeht, wird es leichter mit ihnen haben; das Spiel ist nun einmal die Arbeit des Kindes, wie schon Fröbel wusste. Ziel des Leitfadens ist es, Kindern im Spannungsfeld zwischen ihren Fähigkeiten und den Anforderungen der Umwelt Handlungskompetenz zu vermitteln. Sie sollen sich zunehmend besser selbst versorgen und Verantwortung übernehmen können, in der Freizeit in der Lage sein, ihre Erholung sowie soziale Aktivitäten konstruktiv zu gestalten und letztlich auch produktiver spielen, lernen und im Haushalt mithelfen. Das Mittel zum Erreichen dieser Ziele sind spielerische Übungen, abgeleitet aus der Ergotherapie. Mit Rubbelraten, Schmerzometer oder Fußkran, Kehrmaschine oder Wunschfee werden vor allem die Nah- bzw. Körpersinne angeregt, aber auch Motivation, Handlungsplanung und Eltern-Kind-Beziehung gestärkt. 'Alltagssituationen spielend meistern' versteht sich auch als Brücke zwischen Ergotherapeuten und Eltern in einer klientenzentrierten Beziehung: Eltern werden noch besser mit diesem Handlungsleitfaden zurecht kommen, wenn sie von der Therapeutin/dem Therapeuten dabei begleitet werden. Sein theoretischer Hintergrund wird sehr anschaulich und so knapp wie möglich dargestellt; Fachwörter werden im Glossar (gelegentlich etwas vereinfachend) allgemein verständlich erläutert. Dieses Büchlein stellt eine wertvolle Bereicherung der einschlägigen Ratgeberliteratur dar, und das - man sollte es betonen - auch für Eltern von aufmerksamkeitsgestörten Kindern ohne Hyperaktivität." Detlef Träbert, Schubs-Schulberatungsservice
Empfohlen von: Susa Verkohnte
Eintrag vom: 24.11.2003
"Letters to a Young Therapist" 
AutorIn(nen): Mary Pipher
Verlag: Basic Books
Erscheinungsjahr: k.A.
Rezension: Was ist Psychotherapie? Mary Pipher, die Autorin von "Reviving Ophelia", das berühmte Buch über die "girl-poisoning culture", erzählt in Form von Briefen, was die Psychotherapie ist/nicht ist.
Empfohlen von: Annette Jung
Eintrag vom: 31.07.2003

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D. CLAUS. E. AUST-CLAUS u. P.-M. HAMMER A.D.S. - Das Erwachsenen Buch € 20.40
SIGRID BADER Land in Sicht. Timmy, ein legasthenes Kind € 13.00
UTA REIMANN-HÖHN ADS - So stärken Sie ihr Kind € 9.20
UTA REIMANN-HÖHN Langsam und vetrãumt ADS bei nicht-hyperaktiven Kindern € 9.20
MICHAEL HUSS DR. MED., Medikamente und ADS - ein Buch für Eltern € 13.30
BORN, ÖHLER, KOHLHAMMER Lernen mit ADS-Kindern € 20.00
KUSPERT Wie Kinder leicht lesen und schreiben lernen € 18.30
SCHMIDT-TRAUB Selbsthilfe bei Angst im Kindes- und Jugendalter € 16.40
PETERMANN, DÖPFNER, SCHMIDT Ratgeber aggressives Verhalten € 6.20
GROEN, PETERMANN, Depressive Kinder und Jugendliche € 33.90
DÖPFNER, LEHMKUHL, HEUBROCK, PETERMANN
Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen € 8.20
DÖPFNER, SCHÜRMANN, LEHMKUHL Wackelpeter u. Trotzkopf (inkl. Elternleitfaden) € 26,50
VON GONTARD, LEHMKUHL Ratgeber Einnässen € 8.20
OELSNER / LEHMKUHL Schulangst, Ratgeber für Eltern u. Lehrer € 15,40
MAHLER, DUSCHA, STOLLHOF Hochrisiko ADHS - Plädoyer für eine frühe Therapie € 15.30
FARNKOPF ADS und Schule € 12.40
KRAUSE & KRAUSE ADHS im Erwachsenenalter € 36.00
RESNICK Die verborgene Störung -ADHS bei Erwachsenen € 28.80
KATHLEEN NADEAU Bin ich anders? Mãdchen und Frauen mit ADS € 8,50
HAMBURGER ARBEITSKREIS Leitfaden ads/adhs € 5.00
RUSSELL BARKLEY Das große ADHS Handbuch für Eltern € 27,80
ULRIKE SCHÄFER Tim Zippelzappel und Philipp Wippelwappel € 15.40
HELGA SIMCHEN Die vielen Gesichter des ADS € 22.70
HELGA SIMCHEN ADS - unkonzentriert, verträumt, zu langsam im Diktat € 16,50
DR. JO-JACQUELINE ECKHARDT Das ADS-Elterntraining € 13.30
DAVID PENTECOST Alltagsprobleme mit ADS-Kindern wirkungsvoll lösen € 15.40
POUSTKA, BÖLTE, FEINEIS-MATTHEWS, SCHMÖTZER Ratgeber Autistischer Störungen € 8,20
ENNULAT Wenn Kinder anders sind — Unterstützung für Mutter in Not € 15.40
DIANE KENNEDY The ADHD Autism Connection € 14,70




Videothek

für unsere Mitglieder

Der Verein ADAPT besitzt mehrere deutsch- und englischsprachige Videobänder zu den Themen AD/HS und Teilleistungsschwächen, die für Eltern, LehrerInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen und andere interessierte Personen geeignet sind. Diese können vom Verein kostenlos ausgeliehen werden, müssen jedoch spätestens bis zum nächsten Vereinstreffen im Nachbarschaftszentrum 2 zurückgebracht werden.

Kontakt per Post: Verein ADAPT, Püchlg. 1a-1d/2.4.2, 1190 Wien
oder per E-mail

Von Video Titel
(Stadtbildstelle Nürnberg) AUFMERKSAMKEITSGESTÖRTE,
HYPERAKTIVE KINDER IM UNTERRICHT
(AÜK – Barbara Högl) STÖRFÄLLE? DIE VIEL ZU
(UN)AUFMERKSAMEN KINDER
(AÜK – Barbara Högl) STÖRFÄLLE? TEIL II: CHANCEN UND
THERAPEUTISCHEN HILFEN FÜR ADHD-KINDER
(AÜK – Barbara Högl) STÖRFÄLLE? TEIL III: FRÜHE ZEICHEN, FRÜHE HILFEN.
ADHD- KINDER ZWISCHEN SÄUGLINGS- und
VORSCHULALTER
(ZDF) HYPERAKTIVE KINDER (ADS)
(mit der HEBO-SCHULE u. Dr. Jan Fröhlich)
(SWR) WUT – WER SIEHT DAS ROTE TUCH?
(Kreisjugendamt
München)
ADHS - HILFE FÜR DEN ZAPPELPHILIPP
(KLL) LEGASTHENIE
(Hebo Privatschule
- ZDF)
HYPERAKTIVE KINDER: AUFMERKSAMKEITS-DEFIZIT-
SYNDROM (ADS) (inkl. ausführliches Gespräch mit
Dr. Jan Fröhlich, Universität Köln)
(Dr. Sam Goldstein) WHY WON’T MY CHILD PAY
ATTENTION?
(Dr. Sam Goldstein) EDUCATING INATTENTIVE CHILDREN?
(Dr. Sam Goldstein) IT’S JUST ATTENTION DISORDER
– A VIDEO GUIDE FOR KIDS
(Biederman, Spencer u.
Wilens)
MEDICAL MANAGEMENT OF ADHD –
PARTS I & II
(2 Videobänder)
Channel 4 (GB) "KID IN THE CORNER” eine Channel 4 (GB) preisgekrönte
Fernsehserie als Spielfilm ("Ever wish your child hadn’t
been born?" – der 8-jährige Eric Byrne spielt überzeugend
und herzzerreißend den "verhaltensoriginellen" Danny)
MICHAEL FINKEL M.D. Workshop: Diagnose und Therapie von ADHS
(2 Videobänder, Englisch)
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Audiothek


für unsere Mitglieder

Der Verein ADAPT besitzt mehrere deutsch- und englischsprachige Audiokassetten zu den Themen AD/HS und Teilleistungsschwächen, die für Eltern, LehrerInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen und andere interessierte Personen geeignet sind. Diese können vom Verein kostenlos ausgeliehen werden, müssen jedoch spätestens bis zum nächsten Vereinstreffen im Nachbarschaftszentrum 2 zurückgebracht werden.

Kontakt per Post: Verein ADAPT, Püchlg. 1a-1d/2.4.2, 1190 Wien
oder per E-mail


Von Audiokassetten Titel

In Deutsch:
(Ö1, Prim. Dr. M. Biebl u. Prim. Dr. H. Paulus, Salzburg, 1/02) ADHS bei Erwachsenen
(Ö1, Susanne Pauser u. Wolfgang Ritschel, 4/02) Hilfe! Mein Brüder kommt!
Dr. Wolfgang Kaschnitz wird von Evelyn Schütz interviewt (3/2000 – Ö1) ADHS
Univ. Prof. Dr. Manfred Döpfner (AD/HS 99 Salzburg) Pädagogische u. psychologische Therapieprogramme
Dipl.Psych. Cordula Neuhaus (AD/HS 99 Salzburg) Was wirkt wirklich?
Dr. Jan Fröhlich (AD/HS 99 Salzburg) Problemfeld Schule bei hyperkinetischen Störungen
Univ.-Prof. Dr. Götz-Erik Trott (AD/HS 99 Salzburg) Medikamentöse Therapie des hyperkinetischen Syndroms
Prof. Thomas E. Brown – Yale, USA (AD/HS 99 Salzburg) New Understandings in ADHD
Prof. Thomas E. Brown – Yale, USA (AD/HS 99 Salzburg) Complicated Cases of AD/HD (comorbid learning & psychiatric disorders)
Dr. Wolfgang Kaschnitz (AD/HS 99 Salzburg) Evaluation u. Effizienz medikamentöser Behandlung bei AD/HS
(Cordula Neuhaus et al., deutsche Fernsehen, 97) ADHS – Schreinemakers live

In Englisch:
Russell Barkley – Text von Videoband (Guilford, 2000) A New Look at ADHD
R.D. Byrd, PsyD, C. Falender, PhD., N. Harjani, PsyD (CHADD Conference, New York, 10/98) How do children with ADHD really feel about taking medication?
Edward Aull, MD (CHADD Conference, New York, 10/98) Differentiating ADHD from High Functioning Autism
Thomas Quinn, LPC (CHADD Conference, New York, 10/98) Dads: the good, the bad and the ugly
Barbara Ingersoll, PhD (CHADD Conference, New York, 10/98) ADHD in families of adoption, divorce and step-families
Paul Hutchins, MD (CHADD Conference, New York, 10/98) Creativity, chaos and conquest: gifted children with learning and attention problems
H. Leichtman, PhD, C. Long & G. Storm, MD (CHADD Conference, New York, 10/98) Supporting the depleted parent – what if I am doing it all wrong?
Sam Goldstein, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Assessment of adults with ADHD
Nancy Ratey, EdM und Sally Snowman, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Coaching for adults with ADD
J.Biederman, MD and T. Spencer, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Questions and answers about ADHD medications
Timothy Wilens, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Update on medication treatment for adults with ADHD
Kathleen Nadeau (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) ADD in the Workplace
Patrick Kilcarr, PhD and Patricia Quinn, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) The critical role of the father in development of a child who has ADHD
Marquita Bedway, PhD and Angela Tzepelis, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Personality patterns in adults with ADHD
Laurence Greenhill, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Anxiety in the ADHD child
Ann Welch, Med (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Teacher to teacher: sharing what works
Harvey Parker, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) School-based assessment for the ADHD child
Mark Katz, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) On playing a poor hand well: from challenged childhood to successful adulthood – studies in resilience
Chris Zeigler-Dendy (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) The joys and challenges of parenting teenagers with ADHD
Phyllis Ann Teeter, EdD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Social skills building for children with ADD
Clare B. Jones, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) The young and the active: early childhood ADHD
Thomas Phelan, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) In the beginning : an ADHD primer for parents of newly diagnosed children
Sandra Rief (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Elementary school interventions for the ADHD child
Clare B. Jones, PhD, Maria Nahmias, PhD and Ann B. Welch (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) I have a kid in my class who…….educators advise
Gwenyth Edwards, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Managing the ADHD child with overlapping ODD
Robert Brooks, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Plenary session welcome: Our legacy, our gifts, nurturing, courage, hope and resilience
Barbara Ingersoll, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) Depression and ADHD in children
Michael Gordon, PhD & Martin Iwin, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) How to be a good consumer
James Kennedy, MD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) What can genetics tell us about ADHD?
Katherine Brown & John Capel, PhD (CHADD Conference, San Antonio, 10/97) The Impact of ADHD on couples
Jenny Lyon (1st European AD/HD Conference, Oxford Uni., England, 1997) Classroom Assessment of AD/HD
Dr Kenneth Aitken (1st European AD/HD Conference, Oxford Uni., England, 1997) Neuropsychological Perspectives on AD/HD
Sam Goldstein, PhD (1st European AD/HD Conference, Oxford Uni., England, 1997) Adult AD/HD: What do we know, think we know and need to know?
Jerry Mills, USA ("The most powerful and personal program on adults and youth at risk available today”), 1996 The Real You (songs)
Joseph Biederman, MD, Thomas Spencer, MD & Tim Wilens, MD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Current concepts on pharmacotherapy and issues in comorbidity and the treatment of adults with ADD
Joseph Biederman, MD, Thomas Spencer, MD & Tim Wilens, MD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Current concepts in pharmacotherapy and issues in comorbidity and the treatment of ADD in children and adolescents
Edwin Cook, MD & Mark Stein, PhD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Genetics of ADHD: current update and future directions
Martin Baren, MD, Karen Miller, MD & Tim Wilens, MD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Office-based approaches to ADD for the primary care physician
Russell Barkley, PhD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Medication controversy: why now?
Russell Barkley, PhD & James Swanson, PhD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Underdiagnosis or overdiagnosis of ADD?
Thomas Brown, PhD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Complicated ADDs assessment and treatment of comorbidities
Rory O’Donnell, PhD, Ellen Fiedler, PhD, Janet Lerner, PhD (CHADD Conference, Chicago, 1996) Multiple intelligences and children with ADD
Australien Singalong Times Tables (das 1 mal 1, aber gesungen!)